Martin Lassberg / Steinroller

Steinroller ist Höhlenmaler, aber das Volk versteht noch nicht so ganz, was Kunst ist und was er da am Erschaffen ist, besonders nicht sein Vater, Felsschmetterer, der Anführer, hat Mühe damit, dass sein Sohn nicht ein guter Jäger ist und zudem immer so viel Denken will. Denken ist in der Steinzeit nicht gerade das, was […]

Emanuel Bergmann / Der Trick

Wir sind in Prag im Jahre 1934 und die Familie Goldenhirsch blickt gefährlichen Zeiten entgegen. Mosche, der fünfzehnjährige Sohn, hat Mühe mit dem gestrengen Rabbi, welcher sein Vater ist, den Schlosser, welcher über ihnen wohnt, den mag er manchmal fast lieber. Heimlich geht Mosche genau mit ebendiesem Schlosser in die Zirkusvorstellung und ist hin und […]

Isabel Bogdan / Der Pfau

Lord und Lady McIntosh lieben ihre Tiere und das Leben in der abgelegenen Natur Schottlands. Ihr Landsitz allerdings bereitet ihnen doch vom finanziellen Standpunkt her gesehen ein wenig Kummer. Es herrscht noch Winter und die Kälte kriecht in die alten Gemäuer, die meisten Cottages sind beheizbar, aber im Haupthaus sind sie sich gewohnt, mit der […]

David Bielmann / Freedom Bar

In der schönen Kleinstadt Freiburg trifft der junge Bert Bucher ein. Der Tod seiner Grossmutter beschert ihm ein Auszeitjahr in deren Wohnung in der Lausannegasse 43. Endlich wegkommen aus dem biederen Einflusskreis seiner Familie, endlich durchstarten als künftiger Rockmusiker, Bert ist sich völlig sicher, die Welt warte nur auf ihn. Im selben Haus agiert in […]

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Er wird in Deutschland geboren, wächst auf mit Brüdern und Schwestern und spricht die deutsche und die arabische Sprache. Später erzählen die Eltern Yosef, wie sie während des Libanonkrieges ihre Heimat im Libanon verlassen mussten und als Flüchtlinge in Deutschland ein neues Leben anfingen. Der Vater arbeitet nicht, er züchtigt aber Yosef, fast täglich erleidet der Junge Schläge und verbale Attacken. Lange weiss er noch nicht, was das Wort Schwuchtel bedeutet, aber dass er als kleiner Junge seinen Plüschhasen so lieb hat, lässt seine Brüder wie auch seinen Vater brutal auf ihn einschlagen. Yosef nimmt Abschied von seinem Plüschhasen, es ist ein unglaublich trauriger Moment, als der Hase vergraben wird, ändern jedoch tut sich dadurch gar nichts. Die Schläge gehören zum Alltag, die Seele von Yosef leidet, in der Schule wird er aufmüpfig, frech und grob, verliert die Beherrschung und auch gute Freunde, die er hätte, immer wieder. Die Schulpsychologin kann nur über einen gewissen Zeitraum positiven Einfluss auf Yosef nehmen. Zu Hause geht etwas vor sich, das Yosef nicht versteht, die Eltern versenden ihre schönsten Sachen in die Türkei zur Grossmutter und Yosefs Vater wird immer unberechenbarer. Einmal wirft sich die Mutter auf Yosef, als der Vater dermassen blind vor Wut auf ihn eindrischt, dass man fürchten musst, er schlage seinen Sohn tot. Yosef bricht nach viel zu langem Leiden sein Schweigen und meldet seine Lage der Polizei, welche ihm nach einem Besuch bei den Eltern verspricht, diese werden ihn nicht mehr schlagen. Ja, auch die geliebte Mutter schlug ab und zu richtig zu, etwa als Yosef sitzen bleibt und eine Klasse wiederholen muss. Ganz kurz ist die Situation in Yosefs zu Hause etwas ruhiger. Doch dann passiert das Unfassbare. Nachts stehen Polizisten im Haus, Yosef bekommt die Anweisung, das Wichtigste einzupacken, er hat dafür eine halbe Stunde Zeit. Die Deutschen Behörden statuieren ein Exempel, Yosefs Vater hat gelogen, was die Herkunft der Familie Şimşek angeht, sie sind nämlich Türken, arabischstämmige Türken, und so werden sie in die Türkei ausgeschafft. Yosef muss die Lebenslüge verarbeiten, die ihm aufgetischt worden ist und in der Stadt Iskenderun weiterleben, er versteht kein Wort Türkisch. Yosefs Eltern sind Analphabeten, er erlernt mehr schlecht als recht Türkisch und ist so mager und in so schlechtem Allgemeinzustand, dass er gar sein Leben beenden will. Da handelt die Mutter, sie bringt Yosef zu einem Arzt, in den arabischen Kreisen will man keine Menschen mit seelischen Erkrankungen kennen, das sind Verrückte und die will man nicht in der Familie haben. Doch für Yosef beginnt jetzt ein neuer Abschnitt, dank einem guten Schulpsychologen fühlt er sich erneut gestärkt und findet Freude an seinem Talent für die englische Sprache. Er kann die höhere Schule besuchen und später findet er im Hotelgewerbe sofort einen Job. Seinen Traum, Modedesigner zu werden, diesen verfolgt er fortan mit Energie und Freude eines gestärkten und frohen Menschen.

Yosef Şimşek / Im falschen Paradies

Fazit: Gewalt in der Familie, Ausschaffung und Neuanfang!
Eine Familienlüge, eine Kindheit voller Gewalt und ein starker Junge, der zum Mann wird. Das Leben von Yosef Şimşek ist alles andere als leicht verlaufen, das zu lesen ist hart, aber es ist sehr bewegend, zu erfahren, welche Grösse im Herzen dieses Menschen ist. Er liebt seine Mutter, auch wenn diese nicht unfehlbar ist, doch die Mutter ist ohnehin etwas vom Höchsten im Leben gläubiger Muslime. Heute kann er auch seinen Brüdern und dem Vater ohne Groll gegenübertreten. Er kennt die arabische und die europäische Kultur, geht seinen Weg unbeirrt und immer voller Hoffnung auf das Gute. Heute lebt er von einigen Modeljobs und ich hoffe, sehr bald auch von seiner Arbeit als Autor und als Modedesigner. Ein starkes Buch, ein beeindruckender Mensch, der nicht zuletzt in unserer verrückten Zeit ein feiner Brückenschlager zwischen den Religionen und Kulturen sein kann.

Meine Wertung: 8/10

Yosef Şimşek / Im falschen Paradies
Wie mein Leben zwischen den Kulturen zum Albtraum wurde
Verlag: Riverfield, Seiten: 335

Einst kam ein Mann zum Propheten Muhammad und fragte:
»O Gesandter Gottes! Welche Person hat am meisten Anspruch, als dass ich sie ehren und immer gut behandeln möge?«
Der Prophet antwortete, ohne zu zögern: »Deine Mutter.«
Der Mann fragte weiter: »Wer dann?«
Und erneut antwortete der Gesandte Gottes: »Deine Mutter.«
Erneut fragte der Mann: »Und danach?«
Und erneut antwortete der Prophet: »Deine Mutter.«
Erst als der Mann ein viertes Mal den Propheten Muhammad fragte, wen er nach seiner Mutter zu ehren habe, antwortete dieser: »Deinen Vater.«

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Kathi lebt in Istanbul und plant, ihre Krimibuchhandlung zu vergrössern. Einem Ladenlokal nebenan droht das Aus, Kathi träumt von einer Übernahme, keine einfache und oft auch eine immens teure Sache in Istanbul. Doch tatsächlich läuft die Buchhandlung recht gut, Touristen suchen sie ebenso auf wie die Türken und die E-Books, die sind noch nicht wirklich gefragt am Bosporus. Einzig ihre beiden Angestellten, die müsste Kathi eventuell etwas strenger anleiten, mal wieder ist die junge Kollegin ausser Haus statt in der Buchhandlung. Als Kathi später erfährt, dass ihre Angestellte einer Freundin ins Spital nachgeeilt ist, hat sie erstens Mitleid und bald ist auch ihre legendäre Neugierde geweckt. Die Freundin namens Nil liegt auf der Intensivstation, im Strassenkaffee zusammengebrochen und jetzt nicht mehr ansprechbar, sorgen sich ihre wenigen Freunde sowie der angereiste Bruder um sie. Kathi stellt bald fest, Nils Leben ist faszinierend, obschon sie ihre Stellung als Journalistin verloren hat, ist ihre Wohnung voller exklusiver Designerstücke und unbezahlbarer Kunst eingerichtet. Sofort denkt Kathi da an Neid, der Bruder von Nil jedoch hat Wind davon bekommen, dass die Buchhändlerin nicht nur versierte Krimileserin, sondern vielmehr schon eine gekonnte Privatdetektivin ist, und stellt Kathi kurzerhand ein, um herauszufinden, ob etwas mit dem Zusammenbruch seiner Schwester kriminell sein könnte. Dies stellt sich dann auch tatsächlich so heraus, Nil hat ihren wohlhabenden Geliebten auflaufen lassen und hatte schon länger einen geheimen Liebhaber, darüber hinaus schrieb sie seit Ewigkeiten an einem Roman, für welchen sie akribisch genau recherchiert hat und welcher nicht von allen gerne geduldet worden ist. Doch Nil hat es noch viel faustdicker hinter den Ohren und Kathi staunt nicht schlecht darüber, was sie alles herausfindet und es dann gar mit der Angst zu tun bekommt. Doch Kathi Hirschel ist eben ein ganz besonderer Mensch, Buchhändlerin, beherzt im Agieren und clever zugleich. Sogar ihr nicht vorhandenes Liebesleben könnte wieder erweckt werden… Neugierig? Lesen?

Esmahan Aykol / Istanbul Tango - Ein Fall für Kathi Hirsche

Fazit: Kathi Hirschel zum Vierten.
Die Autorin Esmahan Aykol lässt sich Zeit, bis sie jeweils einen neuen Roman liefert. Recht hat sie und wir merken, sie schreibt aus Lust an der Sache, direkt aus einer der hektischsten und faszinierendsten Städten der Welt, aus Istanbul. Ich hab alle vier Kathi Hirschel Romane gelesen und liebe sie, weil sie so stimmungsvoll sind, so witzig, warmherzig und auch das Quäntchen Spannung nicht fehlt. Wenn die Protagonistin Buchhändlerin ist, ist für mich der Fall ja ohnehin klar! Eine süffige, leichte Sommerlektüre.

Meine Wertung: 6/10

Esmahan Aykol / Istanbul Tango – Ein Fall für Kathi Hirschel
Verlag: Diogenes, Seiten: 336

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Castle Freeman / Männer mit Erfahrung

1 Juli 2016
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Ein kleines Kaff in Vermont, Sheriff Wingate sorgt für Recht und Ordnung, aber nur dort, wo er zuständig ist und nur soweit, wie es für ihn nicht zu anstrengend oder gar gefährlich werden könnte. Neu zugezogen ist die junge Lillian, sie sucht Wingate auf, um ihn um Hilfe zu bitten, denn Blackway, der legendäre, undurchsichtige […]

Sybille Hein / Prinz Bummelletzter

29 Juni 2016
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Eigentlich heisst der jüngste der Prinzenbrüder ja Willibald, doch seine grossen Brüder haben ihm den Spitznamen Bummelletzter verpasst. Manchmal nennen sie ihn auch Lahmschnecke, Kriechgurke oder Trantüte, es ist Willibald eigentlich egal, er nimmt sich eben gerne Zeit und sieht dabei ganz vieles, Käfer etwa. Er liebt es, seine Nase in süsse Blumenkelche zu stecken […]

Corinna T. Sievers / Die Halbwertszeit der Liebe

27 Juni 2016
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Frau Doktor Margarete Dorn lebt getrennt von ihrem Exmann, einzig die zwei Hunde tauschen sie noch immer zwischen sich aus, denn beide hängen sie an den Vierbeinern, ihre Ehe blieb ja kinderlos. Margarete ist Schönheitschirurgin in Zürich, so etliche Männerglieder hat sie schon operiert, ihr Exmann sah darin ein Grund für ihre Lustlosigkeit. Margarete ist […]

Jean-Philippe Blondel / This is not a love song

24 Juni 2016
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Vincent ist Franzose, doch er lebt nun mit Frau und Kindern in England, erst in der neuen Heimat hat er sich befreit gefühlt. Er ist aus dem Schatten seines Schicksals, als der schwierigere von zwei Söhnen zu gelten, herausgetreten, hat mit einem Freund ein Unternehmen gegründet und geniesst sein Leben. Da eröffnet ihm seine Frau, […]

Juan Villoro / Das dritte Leben

22 Juni 2016
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Mario und Tony, zwei Freunde aus dem sittlichen, europäischen Raum hat es in ihrer Jugend durch ihre Band in die Welt hinaus katapultiert. Natürlich erleben sie als wahre Rocker auch den Rausch, der dazugehört. Tony hat es übertrieben und sich mit seinen Drogencocktails fast das Leben genommen, die Hälfte seines Hirns und somit seiner Erinnerung […]

Bruno Ziauddin / Bad News

19 Juni 2016
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Er freut sich, ein neuer Job, mehr Geld, als Journalist zur grössten Zeitung des Landes wechseln zu dürfen und erst noch auf der Führungsebene, keine üble Sache. Er denkt gerne, er ist offen, schreibt jemand gut, ist er zufrieden. Er will neue Welten, zu fest steckt hinter den Texten eine hetzerische, rechtslastige Tonlage, welche offenbar […]

Peter Stamm / Weit über das Land

16 Juni 2016
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Thomas und Astrid sind gerade aus den Ferien zurückgekehrt, es war schön am Strand und am Meer. Morgen beginnt der Alltag wieder, sie sitzen noch mit einem Glas Wein draussen auf der Bank, da ruft der Sohn aus dem Bett. „Gehst du?“ – Es ist die Frage, die zwischen Eltern häufig auftritt, zwischen Astrid und […]

Michael E. Vieten / Christine Bernard. Das Eisrosenkind

14 Juni 2016
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Vermisst wird die kleine Rosalia, das entzückend anzuschauende Mädchen ist nach der Schule zwar im Hort aufgetaucht, ist dort aber am Nachmittag plötzlich wie vom Erdboden verschwunden. Bemerkt wird dieses Verschwinden erst, als die alte Dame, die oft zu Rosalia schaut, diese im Hort abholen will. Rosalias Mutter ist alleinerziehend, der Vater kommt für seine […]

Tom Hillenbrand / Der Kaffeedieb

6 Juni 2016
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Obediah ist ein Virtuoso, er unterhält Briefkontakte mit Wissenschaftlern aller Art in vielen Ländern, aber er ist auch Spekulant und Fälscher, was ihn, als er auffliegt, um ein Haar das Leben kostet. Es ist dann aber eine mächtige Gruppe, die Verwendung für seine Fähigkeiten hat und ihn aus dem Gefängnis rettet. Die Vereinigte Ostindische Companie […]

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3 Juni 2016
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1956, es ist ein ausserordentlich kalter Winter in Spanien, „el gran frio“ nennt man ihn und nun soll Ana Marti ins entlegene Bergdorf in Aragonien, nach Las Torres reisen, um über die Geschichte der „kleinen Heiligen“ des Dorfes zu berichten. Das Mädchen namens Isabel soll Stigmata haben an Händen und Füssen und dadurch dem Dorf […]

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1 Juni 2016
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Max Engel weiss selber nicht mehr, wie er nur auf die dumme Idee kommen konnte, sich freiwillig in eine Seniorenresidenz zu begeben. Inzwischen nennt er das Heim „JVA Abendsonne“ und ärgert sich über die Bezeichnung Gäste, wie man die Alten dort nennen soll. Gäste dürfen schliesslich auch wieder gehen, was aber nicht auf die Gäste […]

Joli Schubiger-Cedraschi / Haus der Nonna

30 Mai 2016
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Als kleines Mädchen wird Joli von ihrem Vater zu den Grosseltern ins Tessin gebracht. Drei Jahre ist sie schliesslich dort geblieben. Anfänglich hat sie nicht verstanden, warum die anderen Geschwister in Zürich bleiben durften und nur sie ins Tessin gebracht wurde, doch diese Jahre prägen sich fest ein ins Herz und der Nonno wie auch […]

Anja Berger / Die Farben des Bösen

27 Mai 2016
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In der Schweiz geht ein Serienkiller um, in mehreren Kantonen sind bereits Leichenteile aufgetaucht, sie sind Zeugen der Gräueltaten des Gesuchten und sie spielen mit der ermittelnden Polizei erfolgreich Katz und Maus. Ein Kind und dessen Mutter fischen einen Kopf aus dem Badetümpel, ein Dachdeckerlehrling findet ein Auge beim Saubermachen der Regenrinne und Angestellter der […]

Martin Lassberg / Steinroller

23 Mai 2016
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Mehrnousch Zaeri-Esfahani / 33 Bogen und ein Teehaus

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Es ist derselbe Zeitpunkt als durch die Katastrophe von Tschernobyl eine kleine Stadt zerstört und deren Menschen viel zu spät zur Flucht aufgerufen wurden, in dem auch die Autorin sich mit ihrer Familie auf der Flucht befindet. Während die Gewässer immer weiter fliessen, verändert der Supergau das Leben zahlreicher Menschen und Generationen. Aber das Thema […]

Mehrnousch Zaeri-Esfahani & Mehrdad Zaeri / Das Mondmädchen

13 Mai 2016
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Als die „Blutrote“ an die Macht kommt, wird das Leben im fernen Morgenland noch viel schlimmer, die Menschen leben in grosser Angst. Mahtab lebt mit ihrer Familie im grossen Haus mit riesigem Garten und ihren vielen geretteten Katzen inmitten von Rosenduft, die Blumen pflegt ihre Mutter hingebungsvoll. Der Vater ist Arzt, sie haben ein gutes […]

Durian Sukegawa / Kirschblüten und rote Bohnen

11 Mai 2016
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Sentaro hat in jungen Jahren seinen Eltern Sorgen bereitet, sass gar eine kurze Haftstrafe ab und seine Mutter verstarb damals. Seitdem empfindet er eine grosse Traurigkeit und arbeitet lustlos im Doraharu, dem kleinen Lokal einer Witwe, die ständig besorgt in die Geschäftsbücher guckt und in der Tat, der Verkauf der Süssspeise Dorayaki läuft nicht gut. […]

Heidi Lang / Alice im Bundesland

3 Mai 2016
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Alice Weiss hat schon eine Weile lang nicht mehr ihrer Leidenschaft gefrönt, es ist an der Zeit und nun eröffnet sie ihrem Mann, dieses Mal soll es der Klilimandscharo sein, welchen sie besteigen will. Alice liebt das Bergsteigen, am Kili allerdings kommt sie an ihre Grenzen, die Scharen von Menschen spiegeln aber auch die ganze […]