Daniel Bielenstein / Ein Mann zum Stehlen

by Manuela Hofstätter on 29. November 2005

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Max verkehrt in den gehobenen Kreisen der Hamburger Gesellschaft, einzig ein Freund, kennt seinen wahren Beruf und dies ist auch lebenswichtig, den Max ist Rubin, der berühmteste Juwelendieb weit und breit. Bereits Max Vater war Einbrecher, aber er wurde geschnappt und bekam lebenslänglich, das war für den jungen Max damals der Moment wo er sich einen heiligen Eid vornahm, niemals würde er sich ernsthaft verlieben und an eine Frau binden, nie wollte er jemanden wieder so leiden sehen wie seine Mutter damals. Doch dummerweise begegnet er Lylli, diese Frau rettet ihm an der Kletterwand das Leben, er ist leider von Höhenangst geplagt, was nebenbei gesagt gar nicht praktisch ist bei seinem Beruf. Lylli ist einfach eine Granate, selbstbewusst, geheimnisvoll und unwiderstehlich, sie sind völlig auf derselben Wellenlänge, wäre da nicht Pauls Beruf… Einen letzten grossen Coup will Paul noch machen, einen bei dem er richtig reich wird, dann steht der Liebe zu Lylli nichts mehr im Wege. Lylli hat Liebeskummer, Paul entwischt ihr immer wieder, zum Glück lenkt die Arbeit sie gehörig ab, sie ist Besitzerin eines edlen Asiacaterings, bald verwöhnen sie und ihre Angestellten die noblen Gäste der Award Verleihung. Diese beiden sind nicht das einzige verliebte Paar, welches sich schwer tut, da sind noch Silvia und Thorsten, Polizeikolegen, beide konzentriert auf die Jagd nach Rubin und beide ineinander derart verschossen, dass sie immer aneinander vorbei reden. Ja und auch noch der gestürzte Starreporter Rolf und dessen um viele Jahre jüngere Freundin, sie liebt ihn aufrichtig, aber er ist in Alkohol und Selbstmitleid versunken, völlig pleite noch dazu, bemerkt er plötzlich dass er etwas ändern muss, denn Mareille ist weg und er will sie uns sein Leben zurück. Auf unglaubliche Weise ist die Geschichte dieser drei Paare miteinander verwoben und nimmt einen turbulenten Verlauf, aber die Liebe, die siegt zu guter letzt auf der ganzen Linie!

Fazit
Was doch als banaler Highsociety Roman beginnt, bringt den Lesenden dann doch zum Lachen und manchmal fast zum Weinen. Etwas verrückt diese Story, aber doch ganz ok als leichte Kost zum Abschalten vom Alltag!

Meine Wertung: 6/10

Daniel Bielenstein / Ein Mann zum Stehlen
Verlag: Scherz, Seiten: 320

Manuela Hofstätter

Habt keine Angst vor Büchern! Ungelesen sind sie ganz harmlos.


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