Emil ist noch ein Kind, er hat wunderschöne dunkle Augen und dichtes Haar, manche Menschen möchten ihm sofort durch diese Haare fahren. Aber der Junge ist so naiv einerseits so klar in seinem Denken und Handeln andererseits, das Leben war in letzter Zeit bloss Flucht für Emil, er schlug sich mit seinem Vater von seiner Heimat Rumänien durch bis Italien. Aber Italien brachte Emils Vater kein Glück, er flog mit seinen Papieren auf und wurde ausgewiesen, Emil ist ganz auf sich alleine gestellt. So lebt er nun auf der Suche nach seinem Grossvater auf einer ständigen Reise, es gilt nach Berlin zu gelangen, dort soll Emils Grossvater mit einer Artistengruppe zu einem bestimmten Zeitpunkt gastieren, das weiss Emil aus Briefen und dies ist seine einzige Chance, er muss seinen Grossvater finden, der wird gewiss wissen, wie Emil auch seinen Vater wieder finden kann. Die Reise ist ein einziges grosses Abenteuer, zuerst darf Emil mit jungen Aussteigern fahren, er begegnet nicht nur Menschen mit gravierenden Problemen wie zum Beispiel Drogensucht, sondern auch solchen, die zu wahren Freunden werden. Eine dieser Begegnungen beschert Emil ein paar Reisetage auf einem kleinen Boot mit einem angesehenen Fotografen, es gibt sogar Momente vollkommenen Glücks. Auch Emils Lebensweisheit und Unerschütterlichkeit beeindruckt so manche die ihm auf seinen Weg begegnen, diejenigen die er Freunde nennen darf, die Hoffen so sehr mit ihm, dass sein grosser Traum in Erfüllung gehen wird und er Tatsächlich rechtzeitig in Berlin ankommt und es schafft seinen Opa zu finden.
Fazit: Eine Reise, eine Suche nach dem Glück.
Mit Emil auf die Reise zu gehen, das heisst mitfiebern, bangen, hoffen, traurig sein aber auch glücklich. Dieser Roman vermochte mich nicht immer mitzureissen im Lesefluss, aber doch vergesse ich Perlen im Leben von Emil nicht so schnell und freue mich, dass ich ihm und seiner Geschichte begegnet bin.
Meine Wertung: 5/10
Fabio Geda / Emils wundersame Reise
Verlag: Knaus, Seiten: 252
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