Kommissar Adamsberg hofft, dass er einen guten Mitarbeiter weiterhin beschäftigen kann und ihn nicht verliert wegen Danglards Eifersucht und tatsächlich, der Mann unterschreibt. Nun sinniert Adamsberg, wie er wohl die beiden Männer aneinander gewöhnen kann, da trifft eine besorgte Frau aus einem Dorf in der Normandie auf ihn und erzählt ihm eine abstruse Geschichte, in welcher sich ihre Tochter Lina verstrickt hat und sie bittet den Kommissar inständig um Hilfe. Adamsberg hat Lust auf die Normandie und diese seltsame Geschichte der jungen Lina, welche im Wald das “Wütende Heer” gesehen hat, welches seine Herkunft im Mittelalter in einer Sage findet, das fasziniert ihn doch auch irgendwie. Tatsächlich glauben die Bewohner des Dorfes stark an die Sage des “Wütenden Heeres” und immer wenn jemand es vorbei ziehen sieht, sterben Menschen, schlechte Menschen. Adamsberg findet im Wald, am Ort des Grauens, gleich eine wundervolle Begegnung; Léo, eine alte, überaus faszinierende Frau, nimmt sein Herz im Sturm in Beschlag. Beherzt erzählt sie Adamsberg ihre Sicht der Dinge und dass sie sich auch grosse Sorgen um Lina macht. Lina allerdings ist ebenfalls eine Person, welche man nicht so schnell mehr vergisst, ihre Ausstrahlung weckt im Kommissar blanke Begierde, welche er mit allen Mitteln zu bekämpfen versucht. Die Lage ist heikel, denn schon ist ein erster schlechter Mensch ermordet worden, genau, wie es Lina prophezeit hat. Der zuständige Polizist vor Ort macht sich Vorwürfe und bittet Adamsberg diesen Fall zu übernehmen, zumal er wohl mit seiner Suspendierung zu rechnen habe. So kommt es, wie es kommen soll, Adamsberg übernimmt den Fall und dabei hat ein einflussreicher Graf der Region seine Hände im Spiel. Danglard und Adamsbergs Sohn reisen mit in die Normandie und in Paris ermittelt das Team des Kommissars unter Hochdruck an einem anderen Fall. Adamsberg ist nämlich in Paris ein mutmasslicher junger Mörder entwischt und diese äusserst heikle Geschichte könnte übel ausgehen für ihn. Adamsberg und seine engsten Vertrauten im Team riskieren eine ganze Menge und hoffen, dass alles gut ausgeht. Aber nun ist die alte Léo brutal niedergeschlagen worden und es gilt, um ihr Leben zu kämpfen. Es wird richtig ungemütlich und gefährlicher denn je…
Fazit: Adamsberg ist wieder da!
Jean Baptiste Adamsberg ist wieder da und mit ihm sein sagenhaftes Team, das ist schlicht und einfach berauschend und grandios! Vargas lesen, das heisst eintauchen in eine ganz besondere Welt, einer Magie erliegen und staunen! Göttlich, einfach göttlich!
Meine Wertung: 9/10
Fred Vargas / Die Nacht des Zorns
Verlag: Aufbau, Seiten: 453
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