Marion war schon als Kind immer liebend gerne in den Ferien in Chamonix. Die Berge haben es ihr angetan und so beschliesst sie mit ihren jungen vierundzwanzig Jahren, im Bergdorf einen Neuanfang zu wagen. Marion übernimmt die Buchhandlung im Dorf, sie weiss genau, dass dies eigentlich ein sehr gewagter Schritt ist, denn die Einwohner sind eigene Gesellen, aber sie wird erstaunlicherweise schnell aufgenommen in die Gemeinschaft. Bald einmal hat die junge Buchhändlerin auch einen treuen Stammkunden, Pierre, der Bergführer. Es ist sicherlich nicht der Fall, dass Pierre gerade der Vielleser ist, aber er kommt wegen Marion und eines Tages nimmt er seinen ganzen Mut zusammen, und lädt sie auf eine Bergtour ein. Marion und Pierre erleben noch so manche gemeinsame Tour in den Bergen, doch ihre Liebe entfaltet sich erst nach längerer Zeit, dafür weiss Marion aber dann, dies ist die ganz grosse, einzigartige Liebe. Bald wird geheiratet, schnell ist der Kinderwunsch da, aber irgendwie merkt Marion, dass die Ehe und die Liebe zwischen ihr und Pierre merklich abkühlt. Das kann aber alles gar nicht sein, ihnen, gerade ihnen kann das doch nicht passieren, die junge Frau glaubt verzweifelt an Pierre und an sich. Dann kommt der Tag und die Nachricht, welche alles klären und Marion entschliesst sich einmal mehr zu einem grossen Schritt in ihrem Leben.
Fazit: Eindrücklicher Roman einer Liebe.
Die Liebe zu den Bergen und die Liebe zweier Menschen, bei beiden kann das Wetter schnell umschlagen und ein böser Wind aufziehen, oder aber, alles erscheint klar und wunderbar, so wie am Anfang von grossen Geschichten. Diese hier, von Marion und Pierre, kann ich gerne empfehlen, sie ist kurz, aber markant!
Meine Wertung: 7/10
Jean-Philippe Mégnin / Dieses klare Licht in den Bergen
Verlag: Nagel & Kimche, Seiten: 125
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