Erzählung

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Marie lebt bei ihrem Vater, welchen sie sehr liebt. Sie hat sich damit arrangiert, dass sich ihre Eltern getrennt haben, doch mit der neusten Nachricht, welche ihr der Vater überbringen muss, kann sich das Teenagermädchen nicht arrangieren. Papa hat Krebs, einen Hirntumor, wer nur soll ihr das Leben erklären, wenn er an seiner Krankheit stirbt? Aber Maries Papa hat eine Idee. Marie soll ihm alle Fragen stellen, welche sie für ihr Leben als wichtig erachtet und dazu und mit ihren Gesprächen und Gedanken und seinen Antworten jeweils ein Blatt beschreiben. So entstehen nach und nach Maries «Engelchen», so nennt sie die rosa Blätter mit den Fragen. Diese «Engelchen» bringen Marie und ihren Vater noch viel näher zueinander und es entsteht eine grossartige Nähe zwischen Vater und Tochter. Weil es Papa manchmal sehr schlecht geht, haben sie noch Tante Schuppiger ins Haus geholt, oft entsteht durch sie noch eine wertvolle Ergänzung bei ihren philosophischen Gesprächen und dies tut allen gut, eben auch dem Tantchen, welches oft abenteuerliches zu erzählen hat aus ihrer Vergangenheit.


Fazit
Diese Erzählung zu den grossen Fragen des Lebens, welche ein kranker Vater seiner wissensdurstigen Tochter zu beantworten versucht, ist ein kostbares Schatzkästchen für absolut alle Menschen. Eigentlich Lebensweisheit, so klar und so einfach, bloss vergessen wir das immer wieder. Hier berühren uns sanft die wesentlichen Dinge. Marie und ihr Vater lassen uns innehalten und teilhaben an ihrer Liebe füreinander, für ihre Mitmenschen und das Leben! Einfach ein herzergreifendes Buch, man sollte es immer mal wieder erneut lesen!

Meine Wertung: 8/10

Michael Egli / Marie und das Lebensrad
Verlag: Lokwort, Seiten: 149

Manuela Hofstätter

Habt keine Angst vor Büchern! Ungelesen sind sie ganz harmlos.

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