Keiner weiss, dass dieser unbekannte Läufer, der beim diesjährigen Boston Marathon eine solche Spitzenleistung zeigt, Brian Harding heisst. Unter falscher Identität und mit einem neu entwickelten Dopingmittel will Brian gewinnen. Brians Freund, der die Droge entwickelt hat, will einen grossen Coup landen heute und seine Formel verkaufen und so dem Geheimdienst NSA, welcher ihn betrogen hat, eins auswischen. Den beiden Freunden ist wohl bewusst, dass die NSA an Brians Blut gelangen will, bevor der Marathon zu Ende ist und somit die Zusammensetzung des Dopingmittels im Blut nicht mehr zu analysieren ist. Brian ist also vorbereitt, als die Jagd auf ihn beginnt und den ersten noch relativ harmlosen Angriff wehrt er gekonnt ab. Wie also will die NSA noch dem Blut Brians habhaft werden, schliesslich ist der Marathon ein Ereignis, das auf breites Interesse stösst, mit vielen Zuschauern an der Strecke, aber auch vor den Fernsehgeräten. Aber die NSA ist zum Äussersten bereit und so gerät der ursprüngliche Plan der beiden Freunde dramatisch ins Wanken.
Fazit
Frank Lauenroth hat einen kurzen, süffigen Thriller rund um den Boston Marathon geschrieben. Erstaunlich, wie viel Spannung uns dieser Thriller bringt, ohne dabei gross Grässlichkeiten liefern zu müssen. Ein Geheimtipp für Thrillerfans, welche es gerne spannend und temporeich mögen, aber ohne allzuviel Unmöglichkeiten und Blutvergiessen.
Meine Wertung: 6/10
Frank Lauenroth / Boston Run (Der Marathon-Thriller)
Verlag: Sportwelt, Seiten: 213
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