Roma

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Eben noch muss Brunetti die Beerdigung seiner Mutter verarbeiten, schon ist es ein neuer Fall, welcher ihn bis in den Schlaf und in sein Familienleben hinein verfolgt. Es ist aber auch ein schrecklicher Moment gewesen, als er mit einem Kollegen die Leiche eines kleinen Mädchens aus dem Kanal fischen musste. Lange war die Identität des Mädchens gar nicht klar, doch dann stellt sich heraus dass es sich um ein Romakind handelt, niemand meldete es als vermisst. Brunetti muss bald feststellen, dass die Romas ganz eigene Regeln haben und er diese nicht nur in Form von Spucke zu spüren bekommt. Es gilt auch gegen Vorurteile anzugehen, aber die Tatsache, dass das Mädchen sexuell aktiv und eine Diebin war, macht alles noch viel schwieriger. Der gestohlene Schmuck der beim Mädchen sichergestellt wurde, führt zu einer wohlhabenden Familie in einem Palazzo. Diese Familie ist Brunetti nicht geheuer, doch er wird von oberster Stelle zurückgepfiffen bei seinen Ermittlungen und aufgeklärt um welche Kreise es sich da eigentlich handelt. Höhere Kreise, eigentlich die höchsten, wen interessiert da noch ein totes Romakind?


Fazit
Ein neuer Fall mit Brunetti, erneut auch ein Buch über Moral und Ethik. Welchen Stellenwert hat ein Menschenleben, sind wir nicht alle gleich? Brunetti muss einmal mehr seinen ureigenen Weg gehen und sich mit einer Welt versöhnen welche eben nur all zu oft nicht so funktioniert wie es eigentlich sein sollte.

Meine Wertung: 6/10

Donna Leon / Das Mädchen seiner Träume
Verlag: Diogenes, Seiten: 351

Manuela Hofstätter

Habt keine Angst vor Büchern! Ungelesen sind sie ganz harmlos.

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Colum McCann / Zoli

12 März 2007
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In den Dreissiger Jahren in der Tschechoslowakei wächst Zoli vom Mädchen zur jungen Frau heran. Sie musste im Krieg schon ihre Eltern verlieren und merken, was es heisst auf der Flucht zu sein. Zoli hat einen wunderbaren Grossvater, er lernt sie Lesen und Schreiben, eigentlich etwas Verbotenes, denn Zoli ist eine Roma. Bei den Roma [...]