Susann Pásztor / Und dann steht einer auf und öffnet das Fenster

Karla wird sterben, der Krebs lässt ihr keine andre Wahl, ihr Leben dauert nur noch eine kurze, begrenzte Zeit lang. Fred ist einerseits neu Sterbebegleiter, andererseits alleinerziehender Vater. Sein Sohn Phil, junge dreizehn Jahre alt, kann mit der neuen Berufung seines Vaters nun gar nichts anfangen. Doch Fred will bei seiner ersten Sterbebegleitung sein Bestes […]

Kathy Zarnegin / Chaya

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Richard Dübell / Krone des Schicksals

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Marco Balzano / Das Leben wartet nicht

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Die Pürin scheint immer schon da gewesen zu sein, und weil sie so von dieser beeindruckt ist, hat sie beschlossen, ihre Gehilfin zu sein. Wichtiges und was ihr als solches erscheint, schreibt die Gehilfin auf. Abends kehrt sie zurück in die grosse, alte, dem Zerfall ausgesetzte, leere Villa und versucht sich zu erinnern. Die Grossmutter der Gehilfin stand immer hinter dem Haus, bewachte das Gestein, auf dass es keinem Menschen oder Tier Schaden antun werde. Das Gestein rumpelt oft, die Gehilfin vernimmts, geht weiter ihren Weg, hin zur Pürin, die Arbeit wartet. Der Traktor weiss etwas zu erzählen, selbst die Schubkarre tut es ihm nach und manchmal fordert die Pürin die Gehilfin auf, einen Ausflug zu machen. Die Gehilfin freut sich, einmal Pommes essen im Restaurant und staunen, dass man diese sogar essen kann und sie gar nicht übel schmecken. Die Arbeit ruft täglich und sie ist hart, besonders im Winter, wenn alles einzufrieren droht. Das Melken erledigen sie von Hand, die Gehilfin kann mittlerweile schon fast alle Arbeiten so gut ausrichten wie die Pürin, nur an der Erfahrung fehlt es ihr noch. Die Gehilfin denkt zurück, an ihn, an das Glück, das sie teilten, an ihr Zögern und Zurückbleiben, wird sie wie die Pürin für immer da bleiben im Tal, bei den Tieren, beim Kater Mephisto? Täglich bietet man dem “Teufel” das Beste von dem an, was man hat, ein Schälchen Milch, man will ihn milde stimmen, dem Unglück wehren. Es ist ein unglücklicher Tag, wenn die Kälber zum Schlachter abtransportiert werden, kurz sieht man sogar bei der Pürin Tränen in den Augen, aber die Kälber folgen ihr treuherzig, sie bleibt bis zum Ende bei ihnen, sie hatten ein gutes Leben und das Leben muss weitergehen. “Kannst du hiervon Leben?”, fragt die Gehilfin die Pürin und diese antwortet: “Ja, das siehst du doch!”. Die Pürin wird alt, manchmal ist sie müde, wird die Gehilfin bleiben oder gehen?

Fazit: Still und weise, Natur und Mensch.
In diesem Debüt erleben wir ein Jahr mitten im Alltag einer Pürin und deren Gehilfin, mitten in der Natur, auf einem Hof in einem abgelegenen Ort in den Bergen. Unspektakulär, nahezu nüchtern ist die Sprache der Autorin, aber in uns entfacht diese Geschichte ein warmes Feuer, mir ist es zumindest so ergangen. Wichtig finde ich auch den feministischen Aspekt des Buches, hier aus dem Anfang des Prologs: “Als die Pürin Pürin werden wollte, sagte man ihr, das ist gegen das Gesetz. Die Pürin gibt es nur als die Frau vom Bauern. Und eine Pürin ohne Mann, das sei schon kompliziert genug. Aber die Pürin wollte alleine, und als Frau Bäuerin werden. … Als erste Frau besuchte die Pürin die Schule für Landwirtschaft. Sie bestand mit Bestnote. Ihr Mann später war froh, dass er nicht Bauer werden musste.” Ein rares, ein feines Leseerlebnis!

Meine Wertung: 8/10

Noëmi Lerch / Die Pürin
Verlag: die brotsuppe, Seiten: 82

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Louise und Ludovic sind ein junges Paar, ein Traumpaar könnte man sagen, jung und verliebt in Paris mit einem entspannten Leben. Louise ist eine versierte Bergsteigerin, Risiken vermeidet sie vehement, es war wie ein Wunder für sie, als der schöne Ludovic sich in sie, die Unauffällige, verliebt hat. Ludovic ist impulsiv, unstetig, aber als er Louise getroffen hat, hat er in ihr etwas Beständiges, das ihn ungemein gereizt hat, gefunden. Doch nun will das junge Paar dem Alltagstrott entwischen, einmal ein kühnes Abenteuer gemeinsam erleben, das wird sie in ihrer Liebe bestätigen und sie werden für immer von ihrer Reise erzählen können. Das Paar tritt eine Segelreise an, nach einer schon recht langen Tour beschliessen die beiden, ihr Auszeitjahr in vollen Zügen auszureizen. Von der verbotenen Insel, Stromness, haben sie vernommen, also setzen sie weit vor der Insel Anker und rudern mit dem kleinen Beiboot zu Insel, ohne Handys, nur Eispickel Seil und Steigeisen tragen sie mit sich. Schnell wechselt das Wetter nahe des Südpols und ein unbeschreiblicher Sturm zwingt sie dazu, in einer verlassenen Hütte Zuflucht zu suchen. Welch ein Gefühl, sie vergessen ihren Hunger, fallen übereinander her, lieben sich innig in dieser Nacht, welch ein Abenteuer sie hier gemeinsam erleben, genau so haben sie sich ihre Reise vorgestellt. Aber am nächsten Tag erleben sie ein schreckliches Erwachen, sie frieren und sie starren fassungslos über das karge, kalte Land. Aber weit schlimmer trifft sie die Tatsache, dass ihr Segelschiff verschwunden ist, wie haben sie doch gelernt richtig zu ankern, vergeblich. Sie wollen beide Stärke beweisen, schmieden Pläne, was nun zu tun sei, die verlassenen Fabrikgebäude liefern ihnen etliche Werkzeuge und Material, die Arbeit und ihre Liebe zueinanderhält sie am Leben. Sie lernen zu töten, der Hunger lässt sie skrupellos über die herrlichen Pinguine herfallen, es gilt zu überleben. Irgendwann wird man sie doch finden, es wird doch ein Forschungsschiff oder ein Touristenschiff einmal vorbeiziehen und sie entdecken, sie müssen nur durchhalten, es wird eine Rettung geben. Die Kälte, der Hunger und der Überlebenskampf machen Louise und Ludovic zu anderen Menschen, sie magern ab, sie kommen an ihre Grenzen, wie wird dieser Kampf von Natur gegen Mensch ausgehen?

Fazit: Abenteuerlust gipfelt in Überlebenskampf, zwei Liebende im Ausnahmezustand!
Die Autorin weiss, was Abenteuer bedeutet, sie ist die erste Frau, die es geschafft hat, im Alleingang die Welt zu umsegeln, sie verunglückte auch einmal vor Kap Horn und überlebte dies nur knapp. Im Roman will ein Paar aus dem tristen Alltag ausbrechen und was kühn beginnt, endet in der Katastrophe. Die Insel Stromness in Südgeorgien bietet den Schauplatz an, der aussergewöhnlich ist. 1907 stellten die Norweger eine Walfangstation auf der Insel auf, später folgten Fabriken und gar eine Werft, alles wurde auf der Insel erledigt. 1961 dann war der Spuk und das Schlachten vorbei, die Insel wurde verlassen und gesperrt und die Bauten verlotterten. Wie verhalten sich Menschen in einer solchen Extremsituation, was passiert mit den Liebenden Louise und Ludovic, als sie auf dieser Insel festsitzen? Eindrücklich lesen wir über die Kälte, den Hunger und den Überlebenskampf des Paares, doch dies ist erst der Anfang des wahren Dramas dieses Romans. Ein Buch, welches uns eiskalt erwischt und zugleich ins Schwitzen bringt, eine Naturgewalt bricht mit diesem Roman über uns herein und wir staunen!

Meine Wertung: 8/10

Isabelle Autissier / Herz auf Eis
Verlag: Mare, Seiten: 224

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Susann Pásztor / Und dann steht einer auf und öffnet das Fenster

18 April 2017
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