Alessandro Baricco / Ohne Blut

by Manuela Hofstätter on 19. März 2006

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Der Krieg wäre zu Ende, die Rache aber nicht, so stürmen vier Männer das abgelegene Haus. Es ist das Haus in welchem Manuel Roca nun umgebracht wird, sein Sohn hätte sich draussen versteckt halten sollen, gerät aber auch mit hinein in die Sache und muss den Tod finden. Das zweite Kind Rocas, die kleine Nina, liegt versteckt ganz nah an der Erde in einem Bodenloch. Die Männer durchsuchen das Haus, sie hatten niemanden ausser Roca erwartet, also könnte ja noch jemand da sein. Einer von ihnen, namens Tito, findet das Mädchen, doch er blickt ihm bloss in die Augen, schliesst den Deckel wieder und zieht mit seinen Kumpanen von dannen. Das Haus wurde in Brand gesteckt. Ein ganzes Leben später tritt eine alte, schön gebliebene Dame vor die Bude eines noch älteren Losverkäufers. Beide wissen was Sache ist und gehen zum Gespräch in ein Café, sie haben noch offene Fragen und es kommt zu einer Antwort die so anders ist als erwartet.

Fazit
Krieg, Rache und wie diese beiden das Leben der Menschen bis in den Tod hinein bestimmen und verändern. Baricco gelingt aber dazwischen eine Geschichte, welche doch so menschlich gross und gut ist, dass das Herz ein wenig hofft.

Meine Wertung: 6/10

Alessandro Baricco / Ohne Blut
Verlag: dtv, Seiten: 102

Manuela Hofstätter

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Habt keine Angst vor Büchern! Ungelesen sind sie ganz harmlos.
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