Alexander Volz / Das Erbe Andrins

by Manuela Hofstätter on 16. Mai 2014

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Matti, Caro und Dennis freuen sich riesig auf die Ferien in der Schweiz, sie kennen das Berner Oberland, doch nun fahren sie ins Tessin. Die Fahrt von Hamburg her ist lang, aber die Freude am Tessin dann um so grösser, zuerst verbringen sie eine kurze Zeit im Hotel und schliessen sogleich eine schöne Freundschaft zu den beiden Kindern der Hotelbesitzer. Dann leben sie im Haus, welches von nun an ihr Ferienhaus sein wird und bald entdecken die Kinder eine Kammer in der Nähe des Hauses und darin befindet sich ein Buch. Das Märchen aus diesem Buch ist fantastisch und erzählt von Drachen, Zwergen, Elben und Kobolden und geschrieben hat es offenbar als Tagebuch der Druide Andrin. Die Geschwister sind fasziniert, aber wie staunen sie, als in der geheimen Kammer plötzlich ein komisches Wesen auftaucht, eine kleine Frau mit spitzen Ohren. Sie erkennen in diesem Wesen eine Koboldfrau aus dem Buch, Babea, aber kann es tatsächlich sein, dass sie kein Märchen gelesen haben und eine echte Koboldfrau vor ihnen steht? Bald erfahren die Kinder, dass alles wahr ist, aus dem Buch und die Geschichte geht noch viel weiter. Offensichtlich sind die drei Geschwister Nachkommen des Druiden Andrin. Bald kennen die Kinder das grosse Geheimnis der magischen Wesen, wie sie einst in grosse Gefahr gerieten und zu Gejagten der Menschen wurden. Es gab nur einen Ausweg, ein grosses Opfer musste erbracht werden und ein starker gemeinsamer Zauber machte eine neue Welt, das Tal Drachenauge möglich. In diesem verborgenen Tal leben die Elben, Zwerge, Kobolde und der Drache friedlich miteinander und die Menschheit hat vergessen, dass es sie überhaupt gibt. Aber leider nicht die gesamte Menschheit, ausgehend vom grossen Fürsten von Bellinzona her, ist ein geheimer Bund, die Distruttori, bis heute aktiv geblieben. Die Distruttori glauben noch nicht, dass die magischen Wesen nicht mehr existieren, und suchen sie, um sie zu zerstören. Ausgerechnet die neuen Freunde, welche die Kinder gefunden haben, gehören zu der Familie dieser Feinde, sie dürfen ihnen nicht vertrauen. Aber was Matti, Caro und Dennis nun im Tal Drachenauge erleben, das können sie ohnehin niemals jemandem erzählen und dürfen das auch nicht, aber sie erleben das Abenteuer ihres Lebens!

Alexander Volz / Das Erbe Andrins

Fazit: Fantasydebüt aus der Schweiz. Magie pur!
Ein Fantasy-Jugendroman, der mir gefällt, natürlich ist es schön von der Schweiz zu lesen, von den Beatushöhlen kurz und dann vom Tessin. Der Autor lässt auch zwei grosse Schweizer Marken ihren Auftritt haben, Victorinox und Ricola, dies tut Alexander Volz aber elegant und auch witzig, besonders die Geschichte der Ricola-Schlaftäfelchen hat mir gefallen. Dieses Jugendbuch spricht sicherlich schön jüngere Leser an und ist spannend, aber nicht krass in seiner Handlung. So dürfen gerne auch Grossmütter dieses Buch ihren Enkelkindern verschenken. Nebst Spannung und vielen humorvollen Szenen spielt der Zusammenhalt der Geschwister eine ganz wichtige Rolle. Ein magisches, neugierig machendes Debüt, hoffentlich kann man bald wieder mit den drei Geschwistern und ihren Freunden zusammenkommen und mehr erfahren über diese fantastische Welt, die Alexander Volz da entstehen lassen hat.

Meine Wertung: 7/10

Alexander Volz / Das Erbe Andrins
Verlag: KaMeRu, Seiten: 287

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