Andrea Camilleri / Mein Ein und Alles

by Manuela Hofstätter on 25. Juli 2014

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Giulio und Arianna sind nicht ein durchschnittliches Ehepaar. Er hat sie quasi aufgelesen, weinend, verwirrt und in grosser Trauer. Dann sind sie zusammengeblieben und haben geheiratet. Giulio ist stolz auf seine junge, betörend schöne Frau, welche manchmal wie ein Kind agiert, dann aber wieder die Diva ist. Er legt ihr die Welt zu Füssen und ist dankbar für ihre Liebe. Körperliche Liebe, welche er ihr aber leider nicht geben kann, die kauft er ihr. So sind die “Donnerstagstreffen” entstanden. Arianna soll es schliesslich an Nichts fehlen. Allerdings laufen diese Treffen mit anderen Männern nach einem festen Schema ab. Unter anderem darf sich ein Mann höchstens zwei Mal mit Arianna treffen, denn im Endeffekt geht es rein darum, ein körperliches Bedürfnis zu decken. Ihre Liebe soll einzig und allein Giulio gehören. Dann aber tritt ein junger Mann in ihr Leben, welcher in Liebe zu Arianna entflammt und sich als äusserst unberechenbar herausstellt. Die schöne Ordnung gerät gehörig durcheinander.

Andrea Camilleri / Mein Ein und Alles

Fazit: Erst heiss, dann Schauer!
Dieser Camilleri, der ist mir schon eine Klasse für sich. Mit “Mein Ein und Alles” zeigt er sich von einer ganz anderen, unerwarteten Seite. Beim Lesen war ich zu Beginn völlig verwirrt, dann bass erstaunt und schliesslich vollends fasziniert. Ein geheimnisvolles, lüsternes, böses, schräges und eben doch auch sehr schönes Buch!

Meine Wertung: 7/10

Andrea Camilleri / Mein Ein und Alles
Verlag: Kindler, Seiten: 158

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