Arnon Grünberg / Der Heilige des Unmöglichen

by Manuela Hofstätter on 28. Februar 2007

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Tito und Paul Andino kommen als kleine Jungen mit ihrer Mutter nach New York. Nun sind sie junge Erwachsene, arbeiten als Illegale bei einem mexikanischen Lieferservice und besuchen Sprachunterricht. Im Sprachunterricht lernen sie auch die dubiose Kirstin kennen und zu vergöttern. Die Kroatin gefällt dem Brüderduo ausnehmend, denn Kirstin ist cool und scheint die Welt zu kennen und sie ist hübsch. Irgendwie hat Kirstin auch etwas ähnliches an sich, wie die Mutter der Brüder, Raffaela. Raffaela ist nämlich immer noch wunderschön, sie kellnert und sie hat eine Menge Besuch, ausschliesslich männlichen Besuch, das gefällt den beiden Söhnen gar nicht. Jetzt scheint allerdings der Tiefpunkt erreicht, denn Raffaela hat einen Verehrer, so nennt sie die vielen Besucher, welchen sie scheinbar liebt. Der Typ heisst Krieg, Eduard Krieg, er will mit Raffaela einen Taccoservice aufziehen, er ist ganz besessen von dieser Idee. Während diese Geschichte ihren üblen Verlauf nimmt, erfahren die Brüder von Kirstin eine Menge und bitten sie um etwas Gewaltiges. Da, eines Tages kommt Kirstin überglücklich an und nimmt die Brüder mit, sie trinken zusammen Orangina und lutschen Tictac Orange, das liebt Kirstin am allermeisten. Es wurde ein ganz besonderer Tag für die Brüder und bald darauf sehen sie ein Bild von Kirstin in der Zeitung und glauben kaum, was dort darunter geschrieben steht.

Fazit
Grünberg schreibt schräg, die Geschichte der Brüder Tito und Paul ist eine Geschichte nach der Suche vom Glück, leider oft eine erfolglose Suche… Den letzten Roman “Gnadenfrist”, von Grünberg, den fand ich so absolute Spitzenklasse, dass ich nun leider recht enttäuscht bin von diesem Roman. Aber sind es nicht gerade die Facetten eines Autors, welche ihn für uns unergründlich machen?

Meine Wertung: 3/10

Arnon Grünberg / Der Heilige des Unmöglichen
Verlag: Diogenes, Seiten: 168

Manuela Hofstätter

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Habt keine Angst vor Büchern! Ungelesen sind sie ganz harmlos.
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