Barbara Constantine / Und dann kam Paulette

by Manuela Hofstätter on 2. April 2013

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Ferdinand ist alleine auf seinem grossen Bauernhof, nur noch der Kater ist ihm geblieben und er muss sich eingestehen, er steckt es nicht so leicht weg, dass sein Sohn mitsamt Familie ausgezogen ist. Ferdinand liebt seine beiden Enkelkinder, mit der Schwiegertochter hat er seine Mühe gehabt ab und zu, und ja, sein Sohn, ach diese Vater-Sohn-Kiste, die hat Ferdinand nicht so im Griff, dass man es schön nennen möchte. Es regnet in Strömen und es ist kalt, genau dieses schlimme Wetter bringt die grosse Wende in Ferdinands Alltag. Ferdinand überredet nämlich Marceline, samt ihren Viechern bei ihm einzuziehen, zumindest vorübergehend, denn Marcelines kleines Haus steht unter Wasser und das Dach droht einzustürzen. Marceline bleibt länger und sie bleibt nicht die einzige neue Bewohnerin auf Ferdinands Hof. Nach und nach spielt das Leben so, dass immer mehr Menschen unter demselben Dach zusammenleben. Ferdinand blüht auf, schliesslich ist er nicht der älteste Bewohner, nein, zwei richtig alte Damen leben auf dem Hof, da heisst es Verantwortung zu tragen. Aber schliesslich kommen auch ganz junge Leute dazu und es hilft jeder den andern, so gut wie er es kann. Jeder hat ein Können und trägt damit zum Gelingen der wundervollen Wohngemeinschaft auf Ferdinands Hof bei. Die kunterbunte Gemeinschaft wächst und wächst und es ist schon wieder eine neue Bewohnerin unterwegs.

Fazit: Lust auf die tierisch beste Wohngemeinschaft der Welt?
Diese richtig feine Geschichte zaubert ein fröhliches Herz herbei und zeigt, wie einfach das Leben gelingen könnte, wenn einfach nur jeder das täte, was er gerne macht und gut kann und dieses mit den anderen teilt. Dies ist die Geschichte der schönsten Wohngemeinschaft der Welt und des intelligentesten Esels überhaupt!

Meine Wertung: 7/10

Barbara Constantine / Und dann kam Paulette
Verlag: Kindler, Seiten: 320

Manuela Hofstätter

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Habt keine Angst vor Büchern! Ungelesen sind sie ganz harmlos.
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1 Steffi April 12, 2013 um 13:25

Als ich darüber das erste Mal gelesen habe, dacht ich, ich müsste diese Geschichte nicht unbedingt lesen. Aber irgendwie scheint sie doch süß zu sein und es könnte vielleicht doch nicht schaden, sie zu lesen… =)

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