Carlo Meier / Hope Road

by Manuela Hofstätter on 22. Juli 2011

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Patrick und Owen lieben ihre Stadt London und geniessen es, dass ihre Freundschaft jetzt im Alter immer noch besteht und sogar dazu geführt hat, dass sie zusammen eine Wohngemeinschaft gegründet haben in der ruhigen Hope Road. Die beiden alten Männer haben vieles gemeinsam, wie etwa ihre Liebe für’s Busfahren in den traditionellen roten Doppelstöckern, das echte englische Frühstück oder die Tea Time, aber sie müssen sich manchmal auch so richtig zanken, wie etwa über die Nutzungsbestimmungen des Badezimmers. Aber momentan haben die beiden Freunde kaum Zeit zum Streiten, ein Bekannter aus der nahe gelegenen Seniorenresidenz bittet um Hilfe, es wurde Geld gestohlen bei einigen Bewohnern. Jetzt sind die alten Freunde nämlich in ihrem Element, ermitteln liegt ihnen im Blut, schliesslich ist einer von ihnen ja bei Scotland Yard gewesen. So begegnet ihnen denn die Polizei auch achtungsvoll und bittet sie gar um ihre Mithilfe. In der Residenz finden sich bald einige Verdächtige, vom Pfleger bis zur Aromatherapeutin. Dann gibt es plötzlich sogar einen Toten, aber Scotland Yard stellt eine natürliche Todesursache fest und schliesst den Fall ab. Anders Patrick und Owen, sie sind sich sicher, die Dinge hängen zusammen, sie wollen den Fall lösen. Nebenbei suchen die Herren auch noch ein neues Mitglied für ihre WG und natürlich wünschen sie sich einen Mann, welcher ihnen auch bei ihren Ermittlungen zur Hand gehen würde. Sie veranstalten ein Casting und am Ende tritt eine Frau in ihren Kreis bei, wenn dass mal bloss gut geht.

Fazit: Zwei alte Hasen auf Zack in London
«Hope Road» ist ein liebevoller Kriminalroman zum Schmunzeln, die beiden alten Herren sind ja wirklich auf Zack. Empfehlen würde ich diesen Roman besonders älteren Menschen, oder allen, die gerne etwas Spannung möchten und denen aber die Krimis jeweils schon zu hart sind zum Lesen. Ein echtes «Wohlfühlbuch».

Meine Wertung: 6/10

Carlo Meier / Hope Road
Verlag: Brunnen, Seiten: 221

Manuela Hofstätter

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Habt keine Angst vor Büchern! Ungelesen sind sie ganz harmlos.
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