Cornelia Funke / Tintentod

by Manuela Hofstätter on 9. Oktober 2007

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Tante Elinor sitzt zu Hause in ihrer Welt, mit Orpheus Hund und Darius, diesen beiden Wesen aus der Tintenwelt. Aber Elinor hat nicht einmal mehr Freude an ihren Büchern, denn Meggie, Mo und Resa fehlen ihr so schrecklich, am allerschlimmsten aber ist es, nicht zu wissen ob es der Familie gut geht. Vielleicht sind sie ja schon alle umgekommen, in dieser verrückten, auch bezaubernden anderen Welt, der Welt von Tintenherz. Nein, Meggie und ihre Eltern sind wohlauf, bloss ist die Tintenwelt nicht mehr in Ordnung, der schreckliche Natternkopf bringt nur Leid, jetzt müssen sogar die Kinder vor ihm versteckt werden. Fenoglio, der alte Mann, er will nicht mehr schreiben können, sein Glasmann ärgert sich über seinen eitlen Meister. Aber da ist ein Anderer, der des Schreibens auch mächtig ist, der eklige Orpheus, wenn er Fenoglios Worte nimmt, kann auch  er in die Geschichte eingreifen. Einzig und alleine der Eichelhäher, also eigentlich Mo und der Schwarze Prinz kämpfen mit den Räubern für die Freiheit Ombras. Zum grossen Glück, das ist nicht nur für den Jungen Farid so, kann Feuertänzer den weissen Frauen weggenommen werden und ins Leben zurückkehren. Auch Elinor findet mit den Ihren den Weg in die Tintenwelt, das ist auch gut so, denn jede Hilfe wird gebraucht. Meggie hat nicht das Leben das andere Jugendliche so haben, oh nein, sie muss um Vater und Mutter bangen, erkennen, dass ihr Herz zwei Jungen lieben kann und begegnet immer noch neuen Wesen und Orten in der Tintenwelt. Meggie weiss, dass sie ein Geschwisterchen bekommen wird, aber wo wird ihre Familie leben und können sie überhaupt überleben?

Fazit
Endlich ist das Warten vorbei, der letzte Band der Tintenherztriologie von Funke ist da. Alle die nun diese Inhaltsangabe gar nicht verstanden haben, das sind die armen Wesen, die “Tintenherz” und “Tintenblut”, die beiden ersten Bände verpasst haben. Diese Welt von Tintenherz, dass ist eine absolut geniale Märchenwelt, mit allem was dazu gehört, aber eine, wie es sie noch nie gab. Diese Geschichte ist eine Liebeserklärung an die Bücher, die Welt der Fantasie, der Geschichten, ein einzigartiges Monument für Lesende. Lust bekommen? Sofort abtauchen in die Welt von Tintenherz und aller schönen, fantastischen, bereichernder Bücher dieser Welt.

Meine Wertung: 9+/10

Cornelia Funke / Tintentod
Verlag: Dressler, Seiten: 739

Manuela Hofstätter

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Habt keine Angst vor Büchern! Ungelesen sind sie ganz harmlos.
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