Deborah McKinlay / Die unverhofften Zutaten des Glücks

by Manuela Hofstätter on 27. März 2014

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Eve hat eigentlich ein feines Leben, sie hat ein schönes grosses Haus in England, liebt es zu Kochen und zu gärtnern und jetzt will ihre Tochter Izzy heiraten. Eve muss feststellen, dass dieses Hochzeitsfest in der Planung eine aufwendige Sache ist und als Nebenwirkung alte Wunden aufreisst. Eve war als Mutter bis anhin nicht wirklich da für ihre Tochter, denn Izzys Grossmutter führte bei allem Regie und Eve hatte kein gutes Verhältnis zu ihrer eigenen Mutter. Die Grossmutter ist gestorben und jetzt muss Eve einfach endlich ihre Angst bezwingen und für ihre Tochter da sein. Dies fällt ihr gar nicht leicht, denn jetzt hat Izzy noch ausgerechnet den Kontakt zu ihrem Vater gesucht und gefunden. Zum Glück gibt es in Eves Leben einen ganz besonderen Lichtblick, sie hat es gewagt, einem Schriftsteller in Amerika einen Brief zu schreiben, um ihm mitzuteilen, welche Passage aus einem seiner Bücher sie sehr bewegt hat. Das Unwahrscheinliche ist passiert, der Starautor Jack Cooper hat ihr geantwortet und es ist eine feine Brieffreundschaft entstanden. Jack Cooper geniesst den Briefkontakt mit der unbekannten Engländerin auch, er leidet irgendwie unter einer Krise, kann nicht schreiben und auch mit seinen Frauengeschichten endet es immer auf dieselbe Art. Jack steuert auf seinen 50. Geburtstag zu und er gerät arg ins Grübeln. Meistens tauschen er und Eve sich übers Essen aus, senden einander Rezepte zu und schildern sich kulinarische Genüsse. Aber Jack sehnt sich danach, Eve kennenlernen zu können und so macht er den Vorschlag, sich in Paris zu treffen. Eve arbeitet an sich, setzt sich mit ihrer Angst auseinander, der bevorstehenden Feier, ihrer Tochter und ihrem Exmann und dessen Familie, das alles ist ganz schön viel für sie. Kommt das Treffen zwischen Eve und Jack in Paris zustande?

Deborah McKinlay / Die unverhofften Zutaten des Glücks

Fazit: Ein Briefwechsel für Leib und Seele!
Ein süffiger Roman, der aufzeigt, dass es nie im Leben zu spät ist, sich mit seinen Problemen auseinanderzusetzen und Krisen zu bewältigen. Ein Briefwechsel voller kulinarischer Raffinessen wird zugleich zum feingeistigen Austausch zweier Menschen, welche so unterschiedlich sie auch sind, doch ein ganz ähnliches Problem haben.

Meine Wertung: 7/10

Deborah McKinlay / Die unverhofften Zutaten des Glücks
Verlag: Heyne, Seiten: 286

Manuela Hofstätter

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Habt keine Angst vor Büchern! Ungelesen sind sie ganz harmlos.
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