Donna Leon / Blutige Steine

by Manuela Hofstätter on 20. Mai 2006

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Kurz vor Weihnachten gerät Brunetti an einen Fall, welcher sogar seine Familienidylle ins Wanken bringt. Ein Schwarzafrikaner ohne Aufenthaltsbewilligung wird mitten auf der Strasse in einer Touristengruppe von zwei professionellen Killern erschossen. Als Brunetti müde von den Befragungen einer amerikanischen Touristengruppe heim kommt meint seine Tochter Ciara , es sei ja bloss ein Illegaler gewesen. Dies bringt einen gossen Streit zwischen Mutter und Tochter ins Hause Brunetti und fordert auch das Ehepaar wieder einmal auf, sich in wichtigen, stehst achtungsvollen Gesprächen mit sich und der Familie auseinander zu setzten. Brunetti wird der Fall entzogen, von höchster Instanz, das Innenministerium übernehme den Fall. Doch zum Glück hat der Commissario ja echte Freunde, sogar sein ehrwürdiger Schwiegerpapa bietet ihm Hilfe an. Brunetti hat nämlich in der Wohnung des Toten in einer Salzschachtel etliche Rohdiamanten von ungeheurem Wert, wie sich später herausstellt, sichergestellt. Alle Ermittlungen sind hinter dem Rücken seiner Arbeitgeber gelaufen, und nur dank der Verschwiegenheit seiner Verbündeten, kann Brunetti den Fall nicht lösen und steht für einmal wieder höheren Mächten unterlegen da. Aber er hat doch seinen Weg von Gerechtigkeit gefunden, in dem er diese schmutzigen Steine rein waschen wird und für etwas Gutes einsetzt.

Fazit
Ich habe lange nicht alle Brunettis gelesen, aber bei diesem bin ich froh, dass ich es getan habe! Spannend und vielschichtig, aber auch wieder fantastische Gespräche aus dem Hause Brunetti.

Meine Wertung: 7/10

Donna Leon / Blutige Steine
Verlag: Diogenes, Seiten: 365

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