Donna Leon / Wie durch ein dunkles Glas

by Manuela Hofstätter on 18. Juni 2007

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Frühling in Venedig, da hat Commissario Brunetti sogar Zeit Wetten abzuschliessen um eine Beförderung seines Chefs Patta, oder auch für Privatermittlungen im Freundeskreis. Bei den Ermittlungen, handelt es sich um eine leidige Familiensache, welche Brunetti nach Murano führt, wo er den unliebsamen, tobsüchtigen alten Besitzer einer Glasmanufaktur kennen lernt. Es ist ganz und gar nicht ein nettes Zusammentreffen und der Commissario schenkt der Tochter des bösartigen Alten durchaus Glauben, wenn diese behauptet, ihr Vater könnte ihrem Mann etwas antun. Aber ganz so drastisch scheint die Sache dann doch nicht und Brunetti beruhigt die junge Frau. Während der Commissario sich wieder dem Frühling, seiner Familie und natürlich in vollen Zügen dem Essen und Trinken widmet, erreicht ihn die Nachricht eines Toten auf Murano. Was Brunetti dort erwartet ist grauenvoll, ein Mann liegt tot vor einem der Brennöfen in der Glasmanufaktur, der Geruch der Leiche ist unbeschreiblich, denn sie wurde quasi geröstet… Wer ist der Tote?

Fazit
Brunettis “Fünfzehnten” kann man herrlich reinziehen. Besonders spannend ist es, in die Welt einer Glasmanufaktur hinein zu sehen. Andererseits tragisch mitzuerleben welche Abgründe sich auftun, wenn Menschen unter ihrer Schuld leiden oder aber Andere skrupellos handeln und sich natürlich ganz und gar nicht um Mensch und Umwelt kümmern. Brunettis Welt pur – man bekommt gleich Lust auf einen Grappa!

Meine Wertung: 8/10

Donna Leon / Wie durch ein dunkles Glas
Verlag: Diogenes, Seiten: 343

Manuela Hofstätter

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Habt keine Angst vor Büchern! Ungelesen sind sie ganz harmlos.
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