Doris Dörrie / Diebe und Vampire

by Manuela Hofstätter on 31. Mai 2015

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Alice ist mit ihrem Geliebten in Mexiko unterwegs, sie ist seinen Launen ausgesetzt und manchmal kann sie ihn nicht aussehen. Ihn, den älteren, den verheirateten, den reichen Mann. Sie ist so unsicher, was soll sie nur anfangen mir ihrem Leben? Da treffen sie auf ein anderes Paar und sie erkennt in der anderen Frau die Meisterin, wie sie sie fortan nennt. Oh Wunder, die Meisterin ist nicht nur elegant und selbstbewusst, nein, sie ist eine ganz grosse amerikanische Schriftstellerin und Alice bewundert diese Frau endlos. Schliesslich kann sie sogar deren Interesse mit einer Geschichte wecken, sie besuchen nun täglich einen Jungen im Gefängnis, sammeln schlussendlich sogar Geld, um diesem Kind die Verlegung in ein Jugendgefängnis zu ermöglichen – sind sie gar Verbündete geworden, Freundinnen? Alice ist bald wieder ohne die Meisterin unterwegs und hat aber Elan gefunden und Mut gefasst, sie will Schreiben, nur Schreiben, trotz der Warnungen der Meisterin will sie es versuchen. Wird ihr Leben gelingen, ein Leben als Schriftstellerin, hat sie Talent und das nötige Glück?

Doris Dörrie / Diebe und Vampire

Fazit: Vom Schreiben um des Schreibens Willen.
Zwei Frauen, zweimal die Lust und der Willen, Schriftstellerin zu sein und doch zwei unterschiedliche Frauenbilder. Was bedeutet es zu schreiben, welchen Faktor hat der Erfolg?

Meine Wertung: 6/10

Doris Dörrie / Diebe und Vampire
Verlag: Diogenes, Seiten: 224

Manuela Hofstätter

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Habt keine Angst vor Büchern! Ungelesen sind sie ganz harmlos.
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