Dror Mishani / Drei

by Manuela Hofstätter on 5. September 2019

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Ornas Welt ist völlig in Ordnung, bis hin zu dem Tag, als sie von ihrem Ehemann verlassen wird, Ronen, welcher ein neues Leben mit einer anderen Frau und deren Kinder anfängt. Nun ist Orna alleine mit dem gemeinsamen Sohn Eran und dem Kummer einer Verlassenen, welcher ansteigt, als sich der Ex-Mann endlich meldet, um Ferien mit Eran zu verbringen. Orna ist traurig, nicht einmal an Erans Geburtstag hatte der Ex-Mann gedacht, doch nun wollte er Eran wegholen. Orna vertiefte einen lauen Kontakt zu einem Mann, welchen sie im Netz über eine Datingplattform für Geschiedene kennengelernt hatte. Gil hat Ähnliches durchgemacht, er kann sich gut in Orna einfühlen und schlägt zur Ablenkung eine Reise vor, Orna willigt ein, wird diese Reise eine Liebesreise?
Emilia hat ihn gepflegt, weit hinaus über das übliche Mass ihrer Arbeit, sie hat ihre Heimat verlassen, ist im Raum Cholon bei Tel Aviv nicht von seiner Seite gewichen, doch dann ist er gestorben und sie wusste nicht, was nun aus ihr werden sollte. Der Sohn des Verstorbenen, ein Mann der Justiz, schätzt ihre Arbeit, will ihr darüber hinaus behilflich sein, sie ist dankbar, erleichtert, doch dann eröffnen sich ganz neue Wege, dieser Mann scheint sie zu begehren, ja zu Lieben gar …
Ella war immer sehr vertieft in ihre Arbeit, und doch sprachen sie sich an im Café, mit Erfolg, er ist Anwalt, ein interessanter Mann. Wollen sie beide, obwohl sie beide Familie haben und diese von Herzen lieben, eine Affäre eingehen?

Fazit: Aller guter Dinge sind drei!
Ein Mann, drei Frauen und eine Geschichte, die uns gefangen nimmt, dies ist die Welt im Roman von Dror Mishani. Mishani, ein beachteter, israelischer Autor, bekannt durch eine Krimiserie, feiert nun mit “Drei” einen immensen Erfolg in Israel. Tatsächlich bin auch ich sofort eingetaucht in diesen Roman, der sehr szenisch erzählt, uns gekonnt an der Nase herumführt. Sicherlich ein Garant für überaus spannenden Lesegenuss!

Meine Wertung: 7/10

Dror Mishani / Drei
Aus dem Hebräischen übersetzt von Markus Lemke
Verlag: Diogenes, Seiten: 336

Manuela Hofstätter

Habt keine Angst vor Büchern! Ungelesen sind sie ganz harmlos.
Manuela Hofstätter

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