Eric Ambler / Topkapi

by Manuela Hofstätter on 12. Dezember 2005

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Der Icherzähler Arthur ist nicht zu beneiden, ist er doch bloss ein kleiner Gauner aus Athen, mit abgelaufenem Ägyptischem Pass sowie auch noch ein wenig britischer Abstammung, aber Arthur gerät auch in anderer Angelegenheit zwischen die Fronten. Eigentlich hat er nur einem reich aussehenden Ankömmling seine Dienste als Fahrer angeboten, als er diesen dann ausrauben will, nur ein bisschen, bloss ein paar Checks, bloss ein zwei gefälschte Unterschriften, erwischt ihn der Mann. Arthur muss nun in dessen Diensten bleiben, er soll einen Wagen nach Istanbul fahren, welcher dort für eine gewisse Miss Lipp zur Verfügung stehen soll. An der Grenze zur Türkei wird Arthur durchsucht, im Wagen, genau gesagt in der Türfüllung befinden sich Bomben und Waffen, sofort wird ein politisches Attentat vermutet, Arthur kommt mehr schlecht als recht aus der Sache raus. Nun ist Arthur Diener zweier Herren, er wird nämlich quasi als Spion angeheuert um die Verbrecher zu überführen, als erstes gilt es herauszufinden was genau die Bande eigentlich plant. Arthur lebt nun also in der Villa, dort mit ihm, ein Haufen dubioser Gesellen und die eiskalte aber schöne Miss Lipp, als Fischer, ein besonders unangenehmer Geselle sich verletzt, besser gesagt dem Koch, welcher dem Alkohol frönt in die Quere kommt, wird es für Arthur endgültig ernst. Nun wird er direkt mit eingespannt und erfährt in letzter Minute einige Details zum geplanten Bruch im Topkapi, dem Palastmuseum. Es geht also um nichts anderes als schlicht und einfach um Geld, Geld dass die gestohlenen Edelsteine in Massen einbringen werden. Wird Arthur aus der Sache rauskommen, kann er die wichtigen Nachrichten noch den anderen Agenten zuspielen… Lesen!

Fazit
Auf Wunsch eines mir ungeheuer wichtigen Menschen, las ich nun endlich einen Ambler und schliesse damit eine Bildungslücke. 1969 erschien dieser Titel erstmals in Deutsch, tja, damals konnte ich ihn nicht lesen, da ich noch nicht auf der Erde weilte. Aber ganz gewiss ist es dem Autor gelungen eine Spannung aufzubauen, welche sich bis zur letzten Seite hält, dazu sind die Protagonisten so gut bezeichnet, dass sie mir sogar im Alltag plötzlich begegneten… Es wird nicht der einzige Ambler bleiben, ich werde sie allesamt lesen.

Meine Wertung: 6/10

Eric Ambler / Topkapi
Verlag: Diogenes, Seiten: 348

Manuela Hofstätter

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Habt keine Angst vor Büchern! Ungelesen sind sie ganz harmlos.
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