Eric-Emmanuel Schmitt / Das Kind von Noah

by Manuela Hofstätter on 25. August 2005

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Joseph versteht zuerst nicht, wieso ihn seine Eltern plötzlich und Nachts bei den adeligen Befreundeten abgeben, es erscheint ihm auch eigenartig, dass er in dieser Nacht zum ersten Male derart mit seinem Vater herzen darf, die Mutter errötet und meint dabei, der Bart sei doch ganz weich… Joseph sah seine Eltern zum letzten Male, die Bekannten bekommen es auch mit der Angst zu tun und so landet Joseph schliesslich in der gelben Villa bei Pater Bims und vielen anderen Internatskindern. Zuerst war er noch ein paar Tage bei der unlieblich aussehenden Apothekerin versteckt, welche ihm neue Papiere machte und ihm einen neuen, ganz und gar nicht jüdischen  Lebenslauf einbläute. Bald findet Joseh heraus, das der Pater ganz viele jüdische Kinder versteckt und wie er raffiniert umgeht, das diese Jungen nicht zur Erstkommunion müssen. Die beiden werden Freunde und gemeinsam vergleichen und lernen sie die beiden Religionen Christentum und Judentum. Auch wahrer Menschlichkeit begegnet man, bis in den Tod. Zu guter letzt findet Joseph seine Eltern wieder und hat zudem einige Freunde fürs Leben gewonnen.

Fazit
Eines der schönsten Bücher, die ich bisher las, Lachen und Weinen sind nahe beieinander und ich wurde still im Herzen und auch froh, ganz gewiss wird es immer Kriege und Verfolgungen geben, aber garantiert auch immer wieder grosse menschliche Taten.

Meine Wertung: 8/10

Eric-Emmanuel Schmitt / Das Kind von Noah
Verlag: Ammann, Seiten: 139

Manuela Hofstätter

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Habt keine Angst vor Büchern! Ungelesen sind sie ganz harmlos.
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