Eric-Emmanuel Schmitt / Milarepa

by Manuela Hofstätter on 4. Oktober 2006

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In Träumen begegnet Simon immer und immer wieder unfassbarem Hass und Rachedurst, als er in einem Café, einer seltsamen Frau begegnet, erkennt er die Geschichte Milarepas an und dass er auch Milarepa ist. Milarepa wurde im Tibet geboren, verlor früh seinen Vater und kam mit der Mutter zusammen bei einer Tante unter. Diese Verwandtschaft setzte Milarepa uns seiner Mutter nur böse zu, so dass die Mutter Milarepa fortschickte um die Kunst der schwarzen Magie zu erlernen, Milarepa tat wie ihm geheissen, er Rächte das Leid an der Familie der Tante und sein Hass ging weiter, so dass er vielen Menschen Tod und leid brachte. Doch schliesslich erkannte Milarepa seinen schlimmen Irrtum, er ging in die buddhistische Lehre und erlangte geduldig Läuterung und Erleuchtung.

Fazit
Dieser vierte Teil schliesst Schmitts Romane zu den Weltreligionen ab. Für mich ist es leider auch der knappste und der einzige dieser Romane welchen ich nicht so ganz verstand und bei welchem mir nicht so das Herz aufgeht. Die Geschichte des Mönches und Dichters Milarepa (1052-1135) ist jedoch eine schöne Geschichte, sie belegt, wie aus Hass Frieden entstehen kann und ist somit ein gutes Sinnbild für den buddhistischen Gedanken.

Meine Wertung: 2/10

Eric-Emmanuel Schmitt / Milarepa
Verlag: Ammann, Seiten: 91

Manuela Hofstätter

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Habt keine Angst vor Büchern! Ungelesen sind sie ganz harmlos.
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