Florence Develey / Eine SMS zu Weihnachten

by Manuela Hofstätter on 12. Dezember 2008

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Lydia ist alt, die meisten im Heim halten sie für senil, genau das ist ihr recht, denn das abgestumpfte Pflegepersonal muss sie nicht haben. Zum Glück ist da aber noch die junge Jacky, sie ist anders, ein richtiger Engel, die beiden Frauen verstehen sich ausgezeichnet. Bloss dieses Jahr so kurz vor Weihnachten herrscht eine böse Missstimmung zwischen ihnen. Jacky will dieses Weihnachtsfest nicht mit Lydia feiern, sondern mit ihrem geliebten Simon, welchen sie dann mit der Nachricht überraschen will, dass er Vater wird. Lydia ist inzwischen reuig, dass sie die junge Freundin so abgeschottet hat, sie gönnt ihr doch ihr Glück, bloss dieser Simon, auf dem Foto ist ihr ganz und gar unsympathisch. Aber die alte Dame beschliesst das junge Paar zu überraschen, und zwar mit einer gefüllten Gans, denn Lydia ist eine begnadete Köchin. Leider ist schon der Gang zur Metzgerei im Rollstuhl ein anstrengendes Abenteuer, doch da kommt ein junger Mann mit Hund daher und hilft. Dieses seltsame Gespann wird noch einiges gemeinsam erleben in dieser Weihnachtsnacht. Da ist aber auch noch Tess, ihre biologische Uhr tickt und sie verbringt die Festtage schlecht gelaunt auf einer Schönheitsfarm. An Weihnachten erhält sie eine SMS von Simon. Ach Simon, lange her, aber unvergessen, sie liebt ihn noch immer, scheinbar hat er sein junges Ding verlassen, denn er lädt sie ein. Weihnachten wird ja doch noch schön, denkt sich Tess und braust los. Diese Weihnachtsnacht wird eine ganz besondere und ziemlich anders als sich das diese Figuren so ausgemalt haben.

Fazit
Eine moderne aber eine ganz wunderbare Weihnachtsgeschichte! Die alte Lydia ist mir besonders ans Herz gewachsen und am Schluss des Buches war ich in ganz gerührter Stimmung, schön!

Meine Wertung: 8/10

Florence Develey / Eine SMS zu Weihnachten
Verlag: Reinhardt, Seiten: 112

Manuela Hofstätter

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Habt keine Angst vor Büchern! Ungelesen sind sie ganz harmlos.
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