Françoise Dorner / Die Frau in der hinteren Reihe

by Manuela Hofstätter on 9. Oktober 2008

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Nina und ihr Mann führen einen Kiosk mitten in Paris, ihr Leben ist immer gleich, bunt und abenteuerlich geht es nur in den Zeitschriften, die sie verkauft zu und her. Ab und zu träumt sich Nina weg, sie ist dann die unwiderstehliche Femme Fatale und führt ein sündhaftes und luxuriöses Leben. Ein russischer Kunde lässt Nina über die Stränge schlagen und ihre Träume kurz einmal real werden. Aber eigentlich liebt sie ja ihren Mann, ob er auch manchmal träumt, ob er ihr wohl treu ist? Das Eheleben ist nicht mehr so berauschend. Nina beschliesst ihren Mann zu testen, als er an einem Abend alleine ins Kino geht, schlüpft sie in die Verkleidung und Rolle einer Anderen und macht ihn frech an. Das Unwahrscheinlichste passiert, ihr Mann erkennt seine eigene Frau nicht und verfällt dieser “Fremden” restlos. Ninas Eifersucht wird genährt, ihr Mann ist nicht mehr wieder zu erkennen, aber wie soll Nina das ändern, sie und die Rivalin sind im wahrsten Sinne des Wortes eins. Es gilt zu handeln, es kann nicht zwei Frauen geben, Nina sucht verzweifelt eine Lösung und ringt mit sich selbst.

Fazit
Welch ungewöhnliche Geschichte über die Macht der Lust nach einem anderen Leben und der Gefahr, dass jede unserer Taten Auswirkungen hat! Obwohl diese Geschichte manchmal etwas vulgär ausartet, mutet ihr doch etwas ganz feines und zartes an. Ehrlich, welches sind die geheimsten Träume in unserem Kopf?

Meine Wertung: 6/10

Françoise Dorner / Die Frau in der hinteren Reihe
Verlag: Diogenes, Seiten: 158

Manuela Hofstätter

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Habt keine Angst vor Büchern! Ungelesen sind sie ganz harmlos.
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