Heinrich Steinfest / Das grüne Rollo

by Manuela Hofstätter on 10. Juni 2015

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Theo ist ein zehnjähriger Junge und hat plötzlich in der Nacht immer zur selben Zeit ein grünes Rollo welches sich vor seinem Zimmerfenster entfaltet. Manchen Disput hat Theo mit seinen Eltern gehabt, doch diese wehrten sich immer strikt gegen jede Verdunkelung oder Verschandelung von Fenstern, Theo weiss also sofort, dieses Rollo ist ungewöhnlich, allein dieses Grün. Gleich hinter dem Rollo nimmt Theo plötzlich gar Meeresrauschen wahr und dann auch komische Männer mit Feldstechern vor den Augen, welche ihn zu beobachten scheinen. Theos Angst vor der grünen Welt hinter dem Rollo weicht der Anziehungskraft, welche es eben genauso sehr auf ihn ausübt und bald kann er der Versuchung nicht mehr widerstehen und stürzt sich in die grüne Welt. Diese Welt verfügt über eine völlig andere Zeitmessung und ist unerklärlich für einen Jungen. Allein das Mädchen, das dort leidet, das will Theo retten und dies gelingt ihm auch. Theo kann immer wieder in sein Zimmer zurückkehren und somit in seine Welt, allerdings ist das Mädchen, das er rettete, plötzlich seine Schwester Anna und alle scheinen zu denken, dass sie schon immer da war. Theo glaubt mit den Jahren, er habe schlicht eine blühende Fantasie gehabt als Kind, er weiss noch, wie er das Rollo einer Tante zur Zerstörung übergeben hatte und damit ist es gut. Theo wurde Astronaut, ein guter noch dazu, seine Schwester liebt er von ganzen Herzen, doch diese ist dem Alkohol zu nahe gekommen und kann nicht mehr von ihm lassen. Ausgerechnet als Theo auf der Mission seines Lebens im All Richtung Mars unterwegs ist, erreicht ihn die Nachricht der Mutter, seine Schwester sei spurlos verschwunden. Während Theo an die Vergangenheit zurückdenkt und die Katze des Raumschiffes bei sich hat, da stösst er erneut auf ein grünes Rollo. Theo sieht grün und weiss, er hat einen Auftrag zu erfüllen.

Heinrich Steinfest / Das grüne Rollo

Fazit: Sehen Sie grün, wenn auch ohne Marsmenschlein!
Ich liebe ja Steinfests Romane, so gefällt mir denn auch die Sprache, der Ton in “Das grüne Rollo”. Ja, es geht erneut eine unbeschreibliche Faszination aus von diesem Roman aus. Doch ich muss gestehen, so fest wie in seinen Büchern zuvor hat mich der Autor mit seinem neusten Buch nicht fesseln können. Aber eins steht felsenfest da, Steinfest lesen ist immer etwas Besonderes!

Meine Wertung: 6/10

Heinrich Steinfest / Das grüne Rollo
Verlag: Piper, Seiten: 288

Manuela Hofstätter

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Habt keine Angst vor Büchern! Ungelesen sind sie ganz harmlos.
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