Henning Mankell / Tiefe

by Manuela Hofstätter on 30. August 2005

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Es ist die Zeit des 1.Weltkrieges, Lars Tobias-Svartmann, glücklich verheiratet, gilt als brillanter Seevermesser. Schweden verhält sich bis anhin neutral in diesem Krieg, aber es gibt geheime Aufträge und eben ein solcher führt den Seevermesser auf einem Schiff zu den äussersten Schäreninseln, wo er eine neue Wasserlinie für Schiffe ausmessen soll! Auf dem Schiff gibt es grausige Vorfälle, erst ein Toter deutscher im Meer mit ausgestochenen Augen, dann ein Kapitän welcher tot umfällt und so weiter. Lars rudert geheim an Land, auf den Schären trifft er auf die Witte Frederica, diese Frau zieht ihn in unendliche Tiefen. Schliesslich ist die Mission beendet, Lars kommt heim zu seiner Frau Christina und erfährt von dieser, dass sie ein Kind bekommen. Unter Lügengebilden täuscht er einen neuen Auftrag vor, er kehrt zurück zu Frederica, doch dort ist ein deutscher Deserteur, ein Rivale, Lars muss handeln. Urplötzlich nehmen die Dinge ihren Lauf..

Fazit
Tief und immer tiefer werden die Abgründe des Menschen in diesem Roman. Düstere Bilder, aber man kann sich ihnen kaum entziehen und liest das Buch, gierig und gieriger und taucht darin ein und beinahe kriegt man es mit der Angst zu tun, ob man wohl wieder heil auftauchen könne…

Meine Wertung: 5/10

Henning Mankell / Tiefer
Verlag: Zsolnay, Seiten: 364

Manuela Hofstätter

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Habt keine Angst vor Büchern! Ungelesen sind sie ganz harmlos.
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