Hiromi Kawakami / Herr Nakano und die Frauen

by Manuela Hofstätter on 10. Mai 2009

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Tokio, der Laden des Herr Nakano, es ist ein Trödelladen, läuft eigentlich ganz passabel, so hat er denn auch zwei junge Leute angestellt Takeo und Hitomi. Takeo ist still und schüchtern, vielleicht ist es ja gerade diese Unerreichbarkeit an ihm, in welche sich Hitomi verliebt hat. Aber die beiden jungen Menschen sind kompliziert, verletzlich und so gehen sie aneinander vorbei, immer und immer wieder. Herr Nakano, stets höflich und galant, kennt die Problematik um Liebesangelegenheiten auch bestens, schliesslich hat er neben seiner Ehefrau ja noch mehrere Geliebte. Zur Zeit muss sich Herr Nakano auch noch um seine Schwester, eine Künstlerin Sorgen machen, denn diese hat sich mit gut fünfzig Jahren noch verliebt. Oft sitzen also diese verschiedensten Personen zusammen im Laden, man lebt und leidet, führt Gespräche, oder eben auch nicht und die Zeit treibt die Geschichten eigenwillig voran. Aber jede Zeit hat ihr Ende und so gibt es eine Veränderung, Hitomi und Takeo wird gekündigt, die Epoche der Zeit von Herr Nakanos Laden geht zu Ende, aber wohin treibt es die verschiedenen Persönlichkeiten, finden sie doch weiter zusammen?

Fazit
Ein Roman in einer anderen Welt und Kultur, Tokio, Personen von deren Leben wir manche Einblicke erhalten, oft auch recht bizarre und doch eine Geschichte die sanft zu bestechen vermag. Dieses Buch ist nicht ganz so einfach zugänglich, mir hat es aber durch seine Besonderheit doch gut gefallen.

Meine Wertung: 5/10

Hiromi Kawakami / Herr Nakano und die Frauen
Verlag: Hanser, Seiten: 223

Manuela Hofstätter

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Habt keine Angst vor Büchern! Ungelesen sind sie ganz harmlos.
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