Ian Rankin / Die Kinder des Todes

by Manuela Hofstätter on 26. Juni 2007

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Inspector Rebus liegt im Krankenhaus, neben ihm am Bett sitzt seine liebste Arbeitskollegin Siobhan Clarke, sie hört sich die unglaubliche Geschichte an, welche schildert, wie es zu Rebus verbrühten Händen kam. Völlig betrunken will Rebus auf dem Klo gesessen haben und wollte dann ein heisses Bad nehmen, er nickte ein, stürzte vornüber mit den Händen in die Badewanne und somit ins brühheisse Wasser. Dummerweise kam in genau derselben Nacht von Rebus dummen Unfalls ein übler Gauner ums Leben, verbrannte in seiner Wohnung, weil die Fritteuse Feuer fing. Der miese Typ hatte Siobhan belästigt; jedermann weiss, dass dies Rebus in Rage brachte und es ist noch schlimmer, man sah, dass Rebus in besagter Nacht mit diesem Typen in der Bar sass und noch schlimmer, kurz vor dessen Tod aus seiner Wohnung kam. Rebus hat eine interne Untersuchung am Hals, seine eingebundenen Hände wirken nicht eben entlastend und es kommt zu seiner Suspendierung. Dabei braucht ein Kollege dringend Rebus Hilfe. Im kleinen Küstenstädtchen Queensferry, stürmte ein ehemaliger Elitesoldat in die Schule und erschoss zwei Jugendliche und verletzte einen dritten schwer. Natürlich ermittelt Rebus, sogar die Royal Army mischt sich in den Fall ein und es öffnen sich diverse dubiose Vermutungen. Waren Drogen im Spiel, Waffen, Prostitution oder gar ein noch eine viel weitreichendere Sache?

Fazit
Ein spannender Krimi, ein Inspector Rebus in Hochform, was will man mehr! Allerdings heisst es in diesem komplexen Fall, einen wachsamen Geist zu bewahren, denn durch die vielen Handelsstränge droht man leicht die Übersicht zu verlieren, aber um so kunstvoller und gekonnter versteht es Rankin auch wirklich alles zum Stimmigen Ende zu bringen. Dass ist die hohe Kunst des Kriminalromans!

Meine Wertung: 8/10

Ian Rankin / Die Kinder des Todes
Verlag: Goldmann, Seiten: 541

Manuela Hofstätter

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Habt keine Angst vor Büchern! Ungelesen sind sie ganz harmlos.
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