Jakob Arjouni / Der heilige Eddy

by Manuela Hofstätter on 20. Januar 2009

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Eddy führt ein unauffälliges Leben. Eine Wohnung in Berlin Kreuzberg, Musiker, so der nette Künstlertyp eben. Doch Eddy hat noch ein anderes Leben, er ist ein äusserst gerissener, ja geradezu betörend charmanter Trickdieb. Als aber einer der meistgehassten Männer der Stadt, Horst König, ein reicher Millionär dessen Firma in Berlin nun pleite geht, vor seinen Augen, also quasi durch sein Verschulden stirbt, dies ist nun ein wirklich dämliches Unglück, gerät Eddys Leben aus den gewohnten Bahnen. In Panik geraten lässt sich Eddy etwas einfallen und entsorgt die Leiche Horst König. Aber diese Tat lässt Eddy keine Ruhe mehr und als er die eine Tochter des Toten sieht, ist es um ihm geschehen, Romy erobert sein Herz im Sturm. Aber nun ist alles noch viel schlimmer Eddy muss Romy irgendwie erklären, dass alles nur ein schreckliches Missverständnis war und warum er so gehandelt hat. Eddy ist schon so manches gelungen im Leben, aber wie nur soll er aus dieser Misere gut herauskommen, zumal er sich ja richtig verliebt hat.

Fazit
Arjouni ist gekonnter Autor schräger Geschichten und diese hier, um den sympathischen Trickbetrüger Eddy, vermag uns auch mit ihrem Charme zum schmunzeln zu bringen. Allerdings ist dies für mich eines der schwächeren Bücher des Autors, doch lesen will man sie ja doch alle.

Meine Wertung: 6/10

Jakob Arjouni / Der heilige Eddy
Verlag: Diogenes, Seiten: 246

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