Jean-Philipp Sendker / Das Herzenhören

by Manuela Hofstätter on 29. August 2005

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Eine junge New Yorker Anwältin hat ihren Vater als Teenager plötzlich von heute auf morgen verloren, er gilt als verschollen. Seither ist ihre Mutter eine verbitterte Frau… Nun will sich Julia aber auf die Suche machen nach diesem Vater, denn sie hat einen Liebesbrief an eine Mimi gefunden und kann sich nicht vorstellen, dass ihr Paps die Familie wegen einer anderen Frau verlassen haben könnte. Die Reise führt Julia nach Kalaw ein Dorf in Birmas Bergen, zurück zu den Ionischen Wurzeln von ihrem Vater, vor ihrem Flug gesteht die Mutter Julia noch, dass der Vater sie gewarnt hatte und nie heiraten wollte. In Indien Burma trifft die junge Frau auf einen geheimnisvollen alten Mann, welcher bereits auf sie gewartet hat, von ihm erfährt sie die unglaublich schöne Liebesgeschichte von dem blinden Jungen Tin Win und dem Mädchen ohne Beine Mimi, welche füreinander das Herzenhören entdeckten. Ein Leben lang war die bezaubernd schöne Mimi alleine geblieben und hatte gewartet auf den nach Amerika gereisten Tin Win, welcher von einem Onkel gerufen wurde, der wiederum einem Wahrsager entsprechen wollend eine gute Tat begehen wollte! Mimi liegt im sterben, als Tin aus Amerika kommt und mit ihr gemeinsam einschläft!

Fazit
Unendlich zarte und schöne indische burmesische Liebesgeschichte! Ein Buch voller kleinen Weisheiten…

Meine Wertung: 7/10

Jan-Philipp Sendker / Das Herzenhören
Verlag: Goldmann, Seiten: 287

Manuela Hofstätter

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Habt keine Angst vor Büchern! Ungelesen sind sie ganz harmlos.
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{ 3 comments… read them below or add one }

1 Steffi September 14, 2011 um 02:16 Uhr

Hui, deinen Blog gibts ja schon richtig lange. Auch das Buch hab ich gelesen und fand es bezaubernd. ;-P

2 Corina August 18, 2013 um 20:10 Uhr

Mir hat das Buch ebenfalls sehr gut gefallen. Es ist leise, sanft und doch emotional und wunderschön zu lesen.

3 Käthi Krüger Februar 10, 2014 um 17:52 Uhr

Herzenhören kam mir erst letzte Woche während eines Spitalaufenthalts unter die Augen. Wunderschön, sanft, versöhnlich. Bin gespannt auf den -immer schwierigen- zweiten Band.
Kleine Korrektur zu deiner Besprechung: keine indische, sondern eine burmesische Liebes-und Lebensgeschichte.

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