Jeffery Deaver / Opferlämmer

by Manuela Hofstätter on 30. Juni 2011

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New York, ein Busfahrer freut sich seines Lebens und muss erleben, wie es sich anfühlt vom Blitz getroffen zu werden. Der gewaltige Einschlag in den Bus war nicht durch einen Blitz erfolgt sondern durch Strom, viele Passagiere, sowie auch der Busfahrer überleben mit schlimmen Verbrennungen, ein Mann verliert sein Leben. Sofort ist klar, es handelte sich um einen Anschlag, diese Tatsache und die Angst vor weiteren solchen Vorkommnissen ruft den legendären Ermittler Lincoln Rhyme mit seiner Partnerin Amelia Sachs auf den Plan. Lincoln sitzt im Rollstuhl und sein Betreuer wie auch Amelia sorgen sich berechtigt um seinen Zustand, aber Rhyme ist der Beste und den braucht die Stadt nun wirklich. Beim grössten Energielieferanten der Region trifft ein Schreiben des Täters oder der Tätergruppe ein, ein erneuter Anschlag, grösseren Ausmasses wird angekündigt, es sei den die Forderungen werden erfüllt. Die Forderungen richten sich gegen die Kraft der Elektrizität und sind schlicht nicht erfüllbar, sie würden Chaos und Millionenschäden herbeiführen. Also beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit und Spuren sind äusserst dürftig. Ein weiterer weit schrecklicherer Anschlag kostet erneut Menschenleben und Rhyme und Sachs müssen erleben, welche Gefahr Strom eigentlich darstellt, unsichtbar und qualvoll tötet er. Ein grosser Ermittlungserfolg liefert ihnen den Namen des Täters, tatsächlich ein Mitarbeiter des Energiekonzerns, welchen er nun zu erpressen versucht. Aber dieser Mann ist unauffindbar und er ist extrem clever, cleverer als das Team Rhyme, Sachs und Co., es wird gefährlich für die Ermittler und sie fragen sich, ob nicht eine Gruppe, eventuell Ökoterroristen dahinter stecken. Ein weiterer Anschlag ist angekündigt, die Lage ist verdammt Ernst …

Fazit: Ein spannender, guter Thriller mit einer neuen Waffe des Tötens: Strom.
Das Ermittlerpaar ist ungewöhnlich und besticht, aber das wissen «Deavers» treue Leser ja schon längst. Ich freue mich, dass ich diese Protagonisten jetzt auch entdeckt habe, und hoffe bald Weiteres mit und über die beiden lesen zu können. Achtung, es könnte sein, dass man nach dem Lesen eine gewisse Angst verspürt, das Nachtlicht auszuknipsen…

Meine Wertung: 7/10

Jeffery Deaver / Opferlämmer
Verlag: Blanvalet, Seiten: 571

Manuela Hofstätter

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Habt keine Angst vor Büchern! Ungelesen sind sie ganz harmlos.
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{ 1 comment… read it below or add one }

1 Steffi Juli 16, 2011 um 09:00 Uhr

Ne, ne, ne. Das ist gar nicht meins. ;-P

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