Jürg Weibel / Doppelmord am Wisenberg

by Manuela Hofstätter on 16. Januar 2007

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Ernst Wicki von der Kantonspolizei Basel, trifft einen selten grausigen Doppelmord an. Die Scheune eines Bauernhauses im Baselbiet brennt, in den Brandruinen befinden sich zwei Leichen eines Ehepaares und dessen Hund. Grausiges Detail der Leichen, die Frau wurde mit einer Axt quasi zerstückelt. Die Tote, Dolores kam aus der dominikanischen Republik in die Schweiz und heiratete einen Bauern. Die Ermittlungen decken sofort verschiedene Fakten auf, Dolores war schwanger, das Paar wünschte sich ein Kind, aber dieses Kind ist nicht vom Ehemann. Könnte es sich um einen Eifersuchtsdelikt handeln ? Es gibt aber auch Wege, die in die Neonaziszene führen, andere zu Autoschiebereien, oder könnte es Probleme gegeben haben in der Privatklinik, in welcher Dolores gearbeitet hat ? Wer ist der Vater des Kindes ? Viele Befragte geben völlig unterschiedliche Aussagen über das Paar an und viele lügen, nicht einfach, in diesem Durcheinander den Überblick zu behalten. Aber zum Glück hat Wicki ja eine einzigartige Freundin, Melanie. Melanie ist Model, trägt das Herz aber am richtigen Fleck und das Köpfchen auch, denn sie ist es, die Wicki einen ganz entscheidenden Hinweis gibt, welcher dann hilft, den Fall zu lösen.

Fazit
Auch Jürg Weibels Krimi aus dem Orte Verlag kann mich überzeugen, der Schweizer Krimi ist ja voll da ! Ethikfragen wirft dieser Krimi auf gute Weise auf, wie ist der Mensch manchmal bloss gestrickt… Zu welchen Taten können Menschen schreiten, wenn Geld winkt ?

Meine Wertung: 5/10

Jürg Weibel / Doppelmord am Wisenberg
Verlag: Orte, Seiten: 181

Manuela Hofstätter

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Habt keine Angst vor Büchern! Ungelesen sind sie ganz harmlos.
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