Louise Arnold / Arthur Unsichtbar

by Manuela Hofstätter on 9. Mai 2006

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Da haben wir zwei Jungs und eine Gemeinsamkeit. Arthur Unsichtbar, der traurige Geist, der nicht weiss, was genau er ist und sein möchte und Tom, ein Menschenkind, umgezogen und an der neuen Schule geplagt von allen andern. Beide sind sie todunglücklich und beklagen ihre jeweils so ungerechte Welt. Geister können die Emotionen der Menschen hören und so kommen die beiden zusammen, denn Toms traurige Gefühle sind sehr laut. Arthur beschliesst, Toms unsichtbarer Freund zu werden, somit hat er seine Berufung endlich gefunden. Er begleitet seinen Freund überall hin, zupft ihm die fiesen Zettel vom Rücken, welche die Schulkumpane an Toms Rücken heften und bewahrt ihn vor allerlei Unheil. Tatsächlich geht es Tom schon etwas besser und manchmal huscht ein echtes Lächeln über sein Gesicht, dies macht dann wiederum Arthur glücklich, und wie! Doch dann kommt der Tag, an welchem Big Ben Tom schlagen will, Arthur kann dies zwar verhindern, aber leider nicht auch dass Tom unter ein Auto rennt. Tom liegt lange im Koma, in diesem Zustand sieht er einen seltsamen Jungen an seinem Bett sitzen, der schiefe Ohren hat und so durchscheinend anzusehen ist, Tom schiebt diese Vision seinem Brummschädel zu. Doch nein, auch geheilt und daheim, es ist ein Wunder, Tom kann Arthur sehen und sie werden endlich richtige Freunde. Tom lernt einige Geister kennen, teils auch unfreiwillig und mit grossem Schrecken, denn er gilt als Sensation, die Menschen können seit Jahrhunderten die Geister nicht mehr sehen, sie haben es verlernt, weil sie es nicht sehen wollten. Leider haben aber Toms Eltern mitgekriegt, dass ihr Sohn ständig mit jemandem redet, sie schieben dies auch auf den Unfall und ziehen aber einen angeblich bedeutenden Kinderpsychologen bei, Von wegen bedeutend, der Typ, dieser Doktor Brown ist ein Scharlatan, er will bloss Geld und plötzlich ist Tom entführt und die Menschen- wie die Geisterwelt geraten in Aufruhr. Am Ende aber siegt die Freundschaft und wie.

Fazit
Ein absolut bezauberndes Jugendbuch, man liest es mit Wonne und gewinnt die Figuren sofort furchtbar lieb. Am Ende wünschen wir uns alle so einen unsichtbaren Freund, Ein Jugendbuch, dass motivieren kann, das Abenteuer Freundschaft zu wagen und für Schwächere aufzustehen.

Meine Wertung: 8/10

Louise Arnold / Arthur Unsichtbar
Verlag: Fischer Schatzinsel, Seiten: 315

Manuela Hofstätter

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Habt keine Angst vor Büchern! Ungelesen sind sie ganz harmlos.
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