Magdalen Nabb / Vita Nuova, Guarnaccias vierzehnter Fall

by Manuela Hofstätter on 26. Februar 2009

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Maresciallo Guarnaccia leidet unter dem Sommer in Florenz, ganz besonders schlimm ist es auch weil seine Frau in die Ferien gefahren ist. Plötzlich muss Guarnaccia zu einem äusserst brutalen Tatort. Ausserhalb Florenz, auf einem protzigen Landgut der reichen Familie Paoletti kam es zum Unfassbaren. Eine der beiden Töchter Paolettis wurde mit mehreren Schüssen eiskalt niedergestreckt. Wer hasste die Tote so sehr, lebte sie doch ganz unauffällig mit ihrem unehelichen Kind bei ihren Eltern und ihrer Schwester? Aber die Familie Paoletti gibt Guarnaccia ohnehin zu denken, er kann den Herrn des Hauses nicht leiden, traut ihm alles Schlechte zu. Die Ehefrau ist Gelegenheitstrinkerin und lebt im Haus wie in einem Gefängnis, die übrig gebliebene Schwester ist nur am heulen und kaum ansprechbar und die beiden Hausangestellten sind auch komische Frauen. Mit Hilfe eines Journalisten findet der Maresciallo bald heraus, in welchem zwielichtigen Milieu Paoletti sein Geld verdient. Aber es ist alles noch viel viel schlimmer als es sich zuerst offenbart und dieser Fall zieht Kreise in die feinste Gesellschaft der Region, Guarnaccia bekommt es mit der Angst zu tun. Er will den Fall lösen, aber seine Familie nicht gefährden, so schreibt er notgedrungen seine Kündigung und rechnet mit dem Schlimmsten.

Fazit
Ein packender spannender Krimi, liest sich schnell und gut. Neben Brunetti und all den andern vielen Kommissaren ist Guarnaccia eine gelungene Abwechslung.

Meine Wertung: 6/10

Magdalen Nabb / Vita Nuova, Guarnaccias vierzehnter Fall
Verlag: Diogenes, Seiten: 322

Manuela Hofstätter

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Habt keine Angst vor Büchern! Ungelesen sind sie ganz harmlos.
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