Martin Suter / Allmen und die verschwundene Maria

by Manuela Hofstätter on 30. März 2014

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Von Allmen und Carlos sind in heller Aufregung, Entführer haben ihre Forderung kundgetan. Maria, Carlos Liebste, soll ausgelöst werden gegen nichts weniger als das vermaledeite Dahlienbild, welches schon für so viel Trubel gesorgt hat. Eigentlich hätte sich von Allmen nie im Leben träumen lassen, dass er einst für einen anderen Menschen, ja gar für ein Dienstmädchen Einsatz zeigen würde. Aber Maria Morena ist ja quasi zur Mitarbeiterin aufgestiegen und Carlos unbrauchbar ohne sie, also muss gehandelt werden. Die Entführer aber sind alles andere als zimperlich und die wohlbekannte, alte wie skurrile Besitzerin des Bildes ist sogar so grosszügig, das Bild herzugeben. Kleiner Zusatz, einen grossen Teil des Bildes, denn in der Mitte hat die gute Frau eine der Dahlien herausgeschnitten. Welchen Ärger dieses unvollständige Bild verursacht, das kann man sich nicht vorstellen und die Gefahr für Maria wächst und wächst. Allmen gerät in schwierige Situationen und es stinkt zum Himmel.

Martin Suter / Allmen und die verschwundene Maria

Fazit: Der neue Allmen, überraschend neu und altbekannt spannend!
Der lang ersehnte vierte Band der kultigen Allmenkrimis ist da und überzeugt ungemein. Eine Entführung, ein beschädigtes Bild, Hochspannung und einen Allmen in Aktion, und dies so menschlich, wie man es nicht für möglich halten kann. Aber auch Carlos hat man noch nicht so erlebt, er vergisst sich und findet zu seinen Wurzeln, denn es geht um seine Liebe, es geht um Maria.

Meine Wertung: 8/10

Martin Suter / Allmen und die verschwundene Maria
Verlag: Diogenes, Seiten: 224

Manuela Hofstätter

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Habt keine Angst vor Büchern! Ungelesen sind sie ganz harmlos.
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