Martin Suter / Lila, Lila

by Manuela Hofstätter on 30. August 2005

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David ist ja bloss Kellner, somit ist es ja wohl ein klarer Fall, das die wundervolle Marie sich nicht für ihn interessiert. Marie ist neu im Szenelokal Esquina und hat sich hervorragend in die dortige Stammclique hineingelebt: Dummerweise scheint sie auch in deren “Kopf”, den coolen, lässigen, literarisch begabten Ralph, zu stehen. Doch da kommt David das Schicksal zur Hilfe: Ein alter, gelber Marmornachttisch, welchen er günstig vom Trödel erstanden hat, birgt in seinem Innern einen literarischen Schatz. Davis selbst ist begeistert von diesem gefundenen Manuskript, handelt es sich doch um eine Liebesgeschichte! Zu verlockend nehmen die Dinge ihren Lauf, sodass David keinen anderen Weg sieht, als sich mit fremden Federn zu schmücken, also ist er bald ein umjubelter Autorund vor allen Dingen hat er damit die Liebe seines Lebens, seine Marie erobert. Ihre Liebe ist auf diese Lüge aufgebaut, Ärger ist vorprogrammierter, aber dass diese Geschichte noch auf ganz andere Art und Weise ausartet und David den letzten Nerv raubt, dies hätte er in seinen schlimmsten Alpträumen nicht befürchtet.

Fazit
Eine Geschichte über Liebe im Damals und im Heute. man hofft, dass sie gut ausgeht… Lüge und Erpressung, zwei hässliche Gefährten, zu was uns die Liebe doch treiben kann!

Meine Wertung: 7/10

Martin Suter / Lila, Lila
Verlag: Diogenes, Seiten: 345

Manuela Hofstätter

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Habt keine Angst vor Büchern! Ungelesen sind sie ganz harmlos.
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