Matthew Quick / Die Sache mit dem Glück

by Manuela Hofstätter on 13. Januar 2015

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Die Mutter ist gestorben, Bartholomew hat sein Leben damit verbracht, sie zu lieben und zu pflegen, aber er ist jetzt verflixt noch mal 39 Jahre alt, hat keinen Beruf und keine Ahnung, wie er leben soll. Beim Aufräumen findet Bartholomew einen Brief, der belegt, wie glühend seine Mutter den Schauspieler und Menschen Richard Gere verehrt hat. So stellt Gere plötzlich gar einen imaginären Freund dar für Bartholomew, welchen er in sein Denken und Handeln mit einbezieht und welchem er beginnt Briefe zu schreiben. Denn die Trauerbegleiterin Wendy, die findet nicht den richtigen Weg für Bartholomew, sie scheint selbst ein äussert trauriger Mensch zu sein und die Hilfe nötig zu haben. Bald zieht aber ein Freund ins Haus ein und die Einsamkeit hat ein Ende. Father McNamee lebt jetzt bei Bartholomew, seine anderen Kirchenbrüder begrüssen das nicht, aber da McNamee unwillkürlich aus der Kirche ausgetreten ist, können sie nichts dagegen unternehmen. Es heisst, dass McNamee verrückt sei ab und an und er ist ein Trinker, das weiss Bartholomew, aber der Father war, seit er denken kann für ihn und seine Mutter wie auch für viele andere Menschen da, er ist ein guter Mensch. In einer Trauergruppe trifft Bartholomew noch auf einen neuen Freund, den ständig fluchenden aber kindlichen Max, welcher den Tod seiner Katze nicht überwinden kann und seine Schwester beschützen will. Das Schicksal hat auf jeden Fall etwas vor mit Bartholomew, denn die Schwester seines neuen Freundes Max ist ausgerechnet die scheue Bibliothekargehilfin, welche er schon seit Jahren anhimmelt, aber sich nie getraut hat, ein Wort an sie zu richten. Zugegeben, sie sind ein recht spezieller Haufen von Menschen, aber sie begeben sich gemeinsam auf einer kleinen Reise und dabei kommt grosses heraus, ganz grosses!

Matthew Quick / Die Sache mit dem Glück

Fazit: Glück ist Ansichtssache!
In Matthews Quicks Roman treffen ganz schön kuriose Menschen mit ihren schrägen Lebensgeschichten zusammen. Einerseits ist es dann das Leben, welches die Protagonisten zusammenfügt, aber auch ihre Entscheidungen und ihr Mut, der ihnen doch plötzlich einen Weg aufzeigt, ja sogar pures Glück offenbart. Schräg, zuweilen witzig, berührend, ein kleines Stück Glück.

Meine Wertung: 7/10

Matthew Quick / Die Sache mit dem Glück
Verlag: Kindler, Seiten: 331

Manuela Hofstätter

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Habt keine Angst vor Büchern! Ungelesen sind sie ganz harmlos.
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