Meg Gardiner / Die Beichte

by Manuela Hofstätter on 21. August 2008

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Callie Harding, die bekannte Bundesanwältin ist mir ihrem BMW in San Francisco über eine Brücke gerast, offensichtlich ohne Fremdeinwirkung, riss die beliebte und korrekte Frau Menschen mit in den Tod, ihre Beifahrerin lebt noch, schwebt aber in Lebensgefahr. Jo Beckett die forensische Psychiaterin wird zu diesem Fall hinzugezogen und hat einiges zu tun. Die absolut weisse Weste der Bundesanwältin wird unter die Lupe genommen und bald führt eine Spur zu einer geheimen Vereinigung, zu welcher man scheinbar nur Zutritt bekommt, wenn man sein düsterstes Lebensgeheimnis preisgibt. Es stellt sich bald heraus, dass alle 48 Stunden wieder ein Mitglied einen Suizidmord begeht. Aber diese Vereinigung ist nicht aufzustöbern, die Mitglieder nicht zu finden, ein ausgeklügeltes System schützt den Einzelnen, darum sind so grosse und bekannte Personen Mitglied. Scheinbar ist es für so manche Person eine Befreiung, etwas Schlimmes endlich “beichten” zu können, andere sind vielleicht gar stolz, endlich einmal so etwas ausplaudern zu können, Konsequenzen gab es ja bislang keine. Aber nun sterben Mitglieder und Menschen in ihrem Umfeld, was ist passiert, wo, wer oder was ist die undichte Stelle ?

Fazit
Ein faszinierendes Thema, was würden wir selbst niemals preisgeben? Meg Gardiner zeigt die menschlichen Abgründe auf und was daraus entstehen kann. Wie viel Ethik braucht der Mensch, welche Wege sind vertretbar zu begehen, welche nicht mehr? Spannend und zügig zu lesen und ein paar Gedanken danach wert!

Meine Wertung: 7/10

Meg Gardiner / Die Beichte
Verlag: Heyne, Seiten: 493

Manuela Hofstätter

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Habt keine Angst vor Büchern! Ungelesen sind sie ganz harmlos.
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