Meg Rosoff / So lebe ich jetzt

by Manuela Hofstätter on 24. November 2006

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Daisy isst kaum mehr, sie drückt dadurch ihren Protest gegen die neue Frau an ihres Vaters Seite aus. So kommt es, dass Daisy von New York Abschied nimmt um einen Sommer in England bei Verwandten zu verbringen. England ist so anders, dieses urgemütliche Landhaus, die Tiere und eine grandiose Natur. Aber das Schönste überhaupt ist, dass Daisy nun ein Gefühl findet, welches sie nie hatte, sie findet Freunde und eine Familie und sie findet Heimat und Liebe. Die Liebe zu Edmond, ist etwas Besonderes, zudem ist es vorerst eine geheime Liebe, denn Edmond ist ja ihr Cousin. Doch dann verlieren die Kinder ihre Sorglosigkeit in einem schrecklichen Bürgerkrieg. Sie werden getrennt, sie beginnen eine Welt zu verstehen, die eigentlich nicht zu verstehen ist und erleben grauenvolle Dinge. Irgendwann kann Daisys Vater seine Tochter ausfindig machen und sie ausfliegen lassen aus England, allerdings gegen ihren Willen. Nach ein paar Jahren kommt Daisy nun zurück und findet ihre Heimat wieder, und die Familie und auch Edmond. Doch nichts ist mehr wie es war, doch die junge Frau ist nun erwachsen und weiss genau, was sie will und hat auch die Ausdauer es zu erreichen. So sagt uns Daisy genau: So lebe ich jetzt…

Fazit
Dieser Jugendroman wurde in England eher von Erwachsenen gelesen und war lange auf den Bestsellerlisten. 2004 erhielt Meg Rosoff für dieses Werk den Guardian Fiction Award. Gewiss kann man sagen, dass manche Dinge nicht logisch aufgehen, in dieser Geschichte, aber eben, es ist ja eine Geschichte, und als solche, hat sie mich auf ganz besondere Art und Weise berührt und ist mir haften geblieben.

Meine Wertung: 7/10

Meg Rosoff / So lebe ich jetzt
Verlag: Carlsen, Seiten: 204

Manuela Hofstätter

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Habt keine Angst vor Büchern! Ungelesen sind sie ganz harmlos.
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