Nina Ohlandt / Möwenschrei

by Manuela Hofstätter on 26. Juli 2015

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Idyllisch ist es auf Sylt, auch im Winter, wenn es ruhiger zu und hergeht, die Ferienpension Astarte, von zwei Schwestern geführt, hat eine lange, traditionelle Geschichte. Doch jetzt trauert man im Haus, zwei Kinder sind mit einem Bollerwagen den Hang hinunter gestürzt und schliesslich beide bei diesem Unfall gestorben. Ein ungeklärter Tod, da muss Kommissar Benthien ein Auge darauf werfen und Ermittlungen mit seinem Team aufnehmen. Nicht ganz alle Gäste und Bewohner des Hauses fanden das fröhliche Kinderlachen in den frühen Morgenstunden so erfreulich, es gibt auch einen Hinweis, jemand will einen Schatten gesehen haben und auch der Busfahrer spricht von einer Gestalt mit dunklem Umhang. Könnten diese Kinder auch ermordet worden sein? Benthien will den Fall schon schliessen, alles deutet auf einen bedauerlichen Unfall hin, doch da verstirbt erneut jemand in der Pension. Es sieht erneut ganz so aus, als ob es noch ein Unfall gewesen sein könnte, alles deutet darauf hin aber nun häufen sich die Zufälle genauso wie die Ungereimtheiten und Benthien und sein Team verbeissen sich in den Fall. Alibis müssen überprüft werden, die Geschichten der Gäste und der Familie der Pension werden durchleuchtet und es kommt so einiges Erstaunliches ans Tageslicht. Aber der Tod scheint die Pension fest im Griff zu gaben und schlägt erneut zu. Was nur ist los in der Astarte?

Nina Ohlandt / Möwenschrei

Fazit: Sylt und Mord!
Dieser Nordseekrimi lässt uns ein wenig in Sylt verweilen und in eine Familiengeschichte eintauchen, wo es gilt eine Familientradition aufrechtzuerhalten und die Pension zu führen, für die beiden Schwestern Hilde und Frauke ist dieses Erbe nicht nur eitel Sonnenschein, dem Wunsch der strengen Grossmutter nachzukommen bedeutet, dass ihr Leben auf Sylt vorausbestimmt ist. Die Ermittlungen dieses Krimis sind detailliert und wohl recht nahe an der sicherlich oft zermürbenden, realen Polizeiarbeit eines solchen Falles. Das Team von Benthien ist durchaus sympathisch und zeigt Charakteren auf. Ein klassischer Ermittlerkrimi.

Meine Wertung: 6/10

Nina Ohlandt / Möwenschrei – Ein Nordseekrimi
Verlag: Bastei, Seiten: 507

Manuela Hofstätter

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Habt keine Angst vor Büchern! Ungelesen sind sie ganz harmlos.
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