Paul Lascaux / Mordswein

by Manuela Hofstätter on 4. August 2011

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Die staatserhaltende BürgerPartei SEBP macht einen grossen Aufstand. Zwei Mitglieder wurden innert einer Woche ermordet, die politischen Gegner werden als Mörder verdächtigt, die Partei schaltet gar Inserate, in welchen sie versucht, Mitleid und schliesslich neue Mitglieder zu bekommen. Die Morde sind speziell. Ein Erschossener beim Centre Dürrenmatt in Neuenburg und ein grausam Aufgepfählter in einer Wolfsgrube. Der Störfahnder Bernhard Spring holt sich wie schon öfter die Mithilfe der Detektei «Müller und Himmel». Bald schon zeigen die Ermittlungen auf, dass es sich wohl doch nicht um eine politische Täterschaft handelt, sondern vielmehr eine persönliche Tragödie hinter allem steckt. Aber die Ermordeten waren eben doch nicht so ganz unbeschriebene Blätter und sie gehörten zu einer Vierergruppe. Bald ist klar, der Mörder will auch noch die beiden weiteren Männer der Gruppe töten, aber die Frage ist: warum genau? Alle vier Männer sind in derselben Partei und Freunde seit ihrer Kindheit, im Heute sind sie gerissene Geschäftsleute und schieben sich untereinander kuriose Geschäfte zu. Das Team der Polizei und der Detektei greifen gut ineinander, und auch privat trinkt und isst man gerne zusammen etwas Feines um das Schwere im Leben zu vergessen. Aber urplötzlich wird der Fall für Heinrich Müller sehr persönlich und verändert sein Leben.

Fazit: Wein und Politik, wenn das mal gut geht …
Weil ich «Feuerwasser» so genial fand, lese ich nun alle Fälle die Paul Lascaux mit denselben Personen schreibt. Leider muss ich sagen, dass mir «Mordswein» weniger gefallen hat und für mich nicht überall stimmig ist, ich bleibe mit Fragen zurück… Wer aber die anderen Fälle auch gelesen hat, wird Freude an den alten Bekannten haben und trotz meiner Kritik vermag das Buch Spannung zu erzeugen.

Meine Wertung: 4/10

Paul Lascaux / Mordswein
Verlag: Gmeiner, Seiten: 220

Manuela Hofstätter

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Habt keine Angst vor Büchern! Ungelesen sind sie ganz harmlos.
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