Paulo Coelho / Die Hexe von Portobello

by Manuela Hofstätter on 28. September 2007

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Bereits als Kleinkind war sie ein erstaunliches Wesen, mit einem auffälligen Hang zur Religiosität. Sherine wechselte bald ihren Namen, auf Athena, welchen sie dann immer behielt. Ihren Adoptiveltern ist sie bald etwas unheimlich, doch sie lieben sie wie es nur Eltern tun. Athena kann ihre Eltern dazu bringen, die Heimat, den Libanon zu verlassen, denn sie sieht in ihren Träumen dort lange lange Blut fliessen. Bereits mit  siebzehn Jahren schafft es die junge Frau zu heiraten und Mutter zu werden, bald verlässt sie aber den Vater ihres Sohnes. Ihren Sohn aber liebt Athena über alles, er ist wohl wirklich der rote Faden und Halt in ihrem Leben. Ihre Wurzelsuche nach den wahren Eltern hat Athena ihre Romawurzeln offenbart. Auf ihrem Weg findet Athena  hre Meister und wird sofort selbst eine Person mit gewissen Fähigkeiten. Bald fasziniert sie Mengen und dadurch entstehen auch einige Feinde. Wir hören den Personen in Athenas Leben zu und erfahren so manches über sie, mögen wir sie, oder nicht, müssen wir um ihr Leben bangen, oder ist es gar besser, wenn sie nicht mehr lebt in dieser unserer Zeit?

Fazit
Coelho hat für mich einen komischen Zauber, auch in diesem neuen Roman. Aber auf der anderen Seite muss ich sagen, nun kann ich nicht mehr so ins Schwärmen ausbrechen, ich versuche Sinn und Unsinn dieses Textes in eine Waage zu bringen und es bleibt eher Letzteres zurück. Aber gewiss werden Coelhos Leser seine Bücher weiterlesen, so auch ich. Vielleicht will er uns ja bewusst etwas verunsichern in unserer festgefahrenen Welt. Es gibt wohl zwei Arten von Menschen bei seinen Lesern. Diejenigen, die die Hoffnung auf das Glück und Zufriedenheit haben, Suchende, die etwas zwischen seinen Zeilen erahnen, oder aber jene, die dies bereits gefunden haben.

Meine Wertung: 6/10

Paulo Coelho / Die Hexe von Portobello
Verlag: Diogenes, Seiten: 301

Manuela Hofstätter

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Habt keine Angst vor Büchern! Ungelesen sind sie ganz harmlos.
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