Peter Härtling / Paul das Hauskind

by Manuela Hofstätter on 31. Oktober 2010

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Es ist kein normaler Sommer für Paul und die vielen anderen Hausmitbewohner, mit welchen er und seine Eltern zusammen wohnen. Ja eben, Pauls Eltern, ständig sind sie unterwegs, aber so schlimm wie jetzt war es noch nie, Mama ist nur noch in New York und Papa kommt auch nicht wie versprochen zurück. Traurig muss Paul erfahren, dass Papa krank ist, sehr krank, dass sein Vater in der Klapse sitzt, das sagt Paul nicht einmal seinem besten Freund Felix. Aber es kommt noch viel viel schlimmer daher das Schicksal, Pauls Eltern wollen sich trennen, sie sind so sehr mit ihren Problemen beschäftigt, dass Paul für sie fast nicht existiert. Aber in seiner Not steht Paul das ganze Haus bei, also alle Bewohner. Sein Papa hat Dr. Adam Schwarzhaupt, den Anwalt im Ruhestand, darum gebeten, sich um Paul zu kümmern und dies tut der alte Herr und zwar richtig. Zuerst bewohnt Paul das rosa Zimmer bei Oma Käthe, aber die muss ins Spital eingeliefert werden und so “reist” Paul immer weiter bei den Hausbewohnern, alle geben ihr Bestes für Paul welches der eigentlich auch zu schätzen weiss, aber manchmal ist er eben doch der einsamste Junge der Welt und ab und zu kriegt er eine Riesenwut im Bauch auf seine Eltern. In ein paar Tagen hat Paul Geburtstag, alle Hausbewohner arrangieren für ihn ein Fest und Paul darf alle seine Wünsche aussprechen; natürlich möchte er seine Eltern dabei haben an seinem Geburtstag. Das Fest kommt und wird ein Riesenerfolg, Pauls dringlichster Wunsch aber erfüllt sich nur zur Hälfte und er muss eine Entscheidung treffen.

Fazit
Eine ganz und gar einfühlsame Geschichte rund um die Themen, Scheidung der Eltern, Depression, Einsamkeit, Freundschaft, und Schule. Peter Härtling schenkt uns mit dieser Geschichte rund um Paul und seine Welt eine moderne Geschichte einer Kindheit, aber auch ein hoffnungsvolles Buch über Verantwortung und Stärke!

Meine Wertung: 8/10

Peter Härtling / Paul das Hauskind
Verlag: Beltz & Gelberg, Seiten: 182

Manuela Hofstätter

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Habt keine Angst vor Büchern! Ungelesen sind sie ganz harmlos.
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