Roger Hutchinson / Eine Strasse in Schottland

by Manuela Hofstätter on 19. Juli 2009

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Calum MacLeod war insgesamt ein recht einzigartiger Mann, aber berühmt wurde er in Schottland dadurch, dass er seine eigene Strasse baute und dies durch eine Landschaft welche ihm wohl einiges an Kraft und Willen abforderte. Die Hebrideninsel Raasay ist Calums Heimat, sein Leben lang. Nach der Vertreibung aller Bewohner bleiben dort bloss noch er und seine Frau zurück und ein ungeheurer Wille, das Schicksal in die eigene Hand zu nehmen. Zwanzig Jahre lang arbeitete Calum an seiner Strasse und damit an seinem Traum die Insel wieder zugänglich zu machen für viele Bewohner. Kleinbauer, Leuchtturmwärter Postbote und Strassenbauer, dies alles war Calum, daneben gründete er noch eine Familie und war ein begnadeter Autor. Es sollte noch viele, viele Jahre dauern, bevor Calum seinen Lebenstraum endgültig in Erfüllung gehen sah und die Behörden endlich seine Strasse fertigstellten und anerkannten.

Fazit
Eine aussergewöhnliche Geschichte über einen Menschen von aussergewöhnlicher Willenskraft, einem Schotten. Schön, zu lesen, dass nichts unmöglich ist, so schwierig es uns auch erscheinen mag. Als Schottlandliebhaberin und Reisende auf den Hebriden, war dieses Buch natürlich ein Muss für mich. Dieses Buch erzählt uns viel Historisches über die Hebriden, Schottland und das Leben der Menschen dort.

Meine Wertung: 6/10

Roger Hutchinson / Eine Strasse in Schottland
Verlag: dtv, Seiten: 201

Manuela Hofstätter

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Habt keine Angst vor Büchern! Ungelesen sind sie ganz harmlos.
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1 Lukas Februar 12, 2010 um 21:52 Uhr

Liegt leider immer noch auf meinem SUB (Stapel ungelesener Bücher) … aber kommt wohl bald mal dran.

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