Sara Barnard / Vielleicht passiert ein Wunder

by Meret on 16. Mai 2019

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Steffi (16) ist seit Jahren stumm. Nicht, dass sie nicht reden könnte, aber sie will nicht reden. Ihre Eltern leben getrennt und sie muss gerade das erste Jahr an der Oberstufe ohne ihre beste Freundin Tem beginnen, als sie zum Direktor gerufen wird. Der Direktor meint, weil sie doch die Gebärdensprache kann, könnte sie doch den neuen Jungen durch die Schule führen. Rhys ist gehörlos, aber er kann ein bisschen reden. Die beiden verstehen sich auch ohne Worte. Steffis selektiver Mutismus (Psychogenes Schweigen) scheint in der Unterhaltung mit Rhys in Gebärdensprache vergessen zu sein. Doch aus der Unterhaltung der beiden wird schnell mehr … Vielleicht passiert ja noch ein Wunder.

Sara Barnard / Vielleicht passiert ein Wunder

Fazit: Egal, ob du gehörlos oder stumm bist, lebe dein Leben und lass dich nicht beirren.
Das Thema Mutismus hat mich sehr schockiert und die Geschichte hat mir fast den Atem verschlagen. Sie ist so realistisch geschrieben. Was, wenn das mir passieren würde? Ich empfehle das Buch eher älteren Teenagern, weil Steffi und Rhys sich mehr als nur näherkommen.

Meine Wertung: 9/10

Sara Barnard / Vielleicht passiert ein Wunder
Übersetzt aus dem Englischen von Ilse Layer
Verlag: FISCHER Sauerländer, Seiten: 416

Meret

Hallo, mein Name ist Meret und ich bin momentan (2019) 13 Jahre alt und in der 8. Klasse. Ich tanze, singe, rede, lese, lache, esse und mache Musik. Ich lese super gerne Fantasy und Romantik. Was ich auch mag, sind realistische Stories. Ich bin auch offen für Boys-Bücher.
Meret

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