Stephenie Meyer / Bis(s) zum Morgengrauen

by Manuela Hofstätter on 17. Juni 2006

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Isabella Swan zieht mit Widerwillen aus der sonnigen Stadt ins langweilige verhangene meist verregnete Forks. Da die Mutter einen Geliebten hat, landet Isabella in diesem Kaff bei ihrem Vater. Isabella ist ihrem Alter in der Reife weit voraus, aber leider ist sie ein riesiger Schussel. In der Schule hat sie entgegen ihrer Erwartung rasch ein paar Freunde uns sogar Verehrer. Doch wirklich faszinierend findet sie eigentlich bloss den unnahbaren, bleichen doch wundervoll aussehenden Edward. Als Isabella herausfindet, was es mit Edward auf sich hat, da ist es zu spät, sie ist bedingungslos in ihn verliebt und man muss fast sagen leider, er auch in sie. Das Unmögliche passiert, eine Liebesbeziehung zwischen einem Menschen und einem Vampir beginnt. Das Paar muss mit ungeheurer Vorsicht miteinander umgehen. Aber die Beiden meistern heikle Situationen sogar mit einer Prise Humor, Galgenhumor. Wenn ein Mann eine Frau gerne riecht, dann ist das ein schönes Kompliment, im Fall von Isabella und Edward aber auch ein gefährliches, denn Edward hat noch nie süsseres verlockenderes Blut gerochen als das von Isabella. Isabella wird sogar von Edwards „Familie“ aufgenommen, natürlich ist dies für alle Neuland. Doch plötzlich gerät Isabella in grosse Gefahr, unterwegs mit dieser Familie, treffen urplötzlich fremde Vampire ein. Vampir ist nicht Vampir, Edwards Clan hat sich zivilisiert, lebt beherrscht unter Menschen und jagt bloss Tiere. Nach Tierblut dürstet es aber den spontanen Besuchern nicht und der gefährlichste Jäger von ihnen, hat es nur noch auf eines abgesehen, auf Isabella!

Fazit
Als unsere junge Lehrfrau sich so unheilbar in dieses Buch verliebt hat und schwärmte, aber ohne das Buch in Worte fassen zu können, die Sinn ergeben, da wollte ich mir doch selbst ein Bild machen. Nun, wenn ich obige Worte lese, empfinde ich sie auch als etwas banal oder nichtig, zu dem, ich und ein Vampirbuch lesen, dass hätte ich nicht geglaubt. Aber ich gebe zu, neben der doch Teenagerartigen Liebesgeschichte, liegt eben eine Andere auch noch heimlich auf der Lauer. Dieser Geschichte haftet etwas an, das mich fasziniert hat und schwer in Worte zu fassen ist. Bestimmt ist es nicht nur ein Jugendbuch, das bestätigt mir auch eine Kundin mittleren Alters, welche das Buch verschenken wollte, reinlas und nicht mehr aufhören konnte. Das Buch wird übrigens verfilmt und Achtung, es folgen noch zwei Bände.

Meine Wertung: 8/10

Stephenie Meyer / Bis(s) zum Morgengrauen
Verlag: Carlsen, Seiten: 511

Manuela Hofstätter

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Habt keine Angst vor Büchern! Ungelesen sind sie ganz harmlos.
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