Susanne Fröhlich / Frisch gepresst

by Manuela Hofstätter on 9. Dezember 2006

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Andrea Schnidt, ist ein herrliches Weibsbild, sie ist so echt und greifbar, tritt von einem Fettnapf in den anderen, man muss sie gerne haben. Andrea liegt im Spital und bringt ihr erstes Baby zur Welt, das so frisch gepresst nicht ein Kinderspiel ist, das macht sie uns dann schon deutlich. Nebenher, erzählt sie noch wie sie eigentlich den Kindsvater Christoph kennen gelernt hat und einige andere heitere Dinge. Wie etwa die erste Begegnung mit ihrem künftigen Schwiegerpapa. Andrea lag splitternackt auf dem Teppich, den lüsternen Blick auf die sich öffnende Türe gerichtet, in der festen Annahme dort gleich ihren Liebsten zu sehen. Christoph, aufmerksam wie er nach der heissen Liebesnacht ist (ähhm sein sollte), würde bestimmt mit frischen Brötchen da stehen. Nein stand er nicht, aber der diskrete und wirklich liebenswerte Schwiegervater in Spe, dieses Geheimnis teilt der Mann bis Heute mit Andrea und dafür mag sie ihn gleich noch mehr. Nun ist das Frischgeborene da und Andrea glücklich, auch wenn sie etwas zu kämpfen hat im Spital und mit der Verteilung der Aufmerksamkeiten ihrer Liebsten, aber eine Mutter ist ja nicht etwa eifersüchtig auf ihr eigenes Baby, oder etwa doch?

Fazit
Hier lernt man also Andrea Schnidt kennen, dies ist eine Begegnung, welche sich lohnt. Ich würde gar sagen, diese Figur hat eine bauchstraffende Wirkung, denn Lachen stärkt ja die Bauchmuskulatur! Lesen gegen den Winterblues oder Weihnachtsstress.

Meine Wertung: 6/10

Susanne Fröhlich / Frisch gepresst
Verlag: Ullstein, Seiten: 220

Manuela Hofstätter

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Habt keine Angst vor Büchern! Ungelesen sind sie ganz harmlos.
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