Zoran Drvenkar / Sorry

by Manuela Hofstätter on 23. September 2009

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Vier Freunde, davon zwei Brüder und zwei Frauen, sitzen an einem Abend gemütlich zusammen, trinken und diskutieren über die Welt und die Menschen. Das Schlimmste überhaupt, darin ist man sich einig, sind Menschen, welche sich nicht endschuldigen können. In dieser Nacht haben die vier Freunde eine Geschäftsidee, deren Erfolg sie dann selbst überrascht und überrollt. Sich endschuldigen stellvertretend für einen Auftraggeber, zum Beispiel bei der gekündigten Sekretärin, welche flog, weil die Ehefrau des Chefs dessen Affäre mit der Sekretärin herausbekam. Die jungen Geschäftsleute arbeiten nur für Unternehmen, nicht für private Einzelpersonen und sie verdienen mehr als anständig mit ihrer Geschäftsidee. Die Freunde, ziehen in eine alte, traumhaft schöne Villa am See, plötzlich ist ihr Leben fantastisch. Doch dann läuft alles aus den Ruder, denn als sich einer von Ihnen bei einer gewissen Frau entschuldigen will, hängt diese brutal ermordet an der Wand. Der Auftraggeber, verlangt, dass man sich bei der Leiche entschuldigt und diese dann auch noch entsorgt. Der Perverse hat stichhaltige Argumente, die jungen Leute geraten unter seine Fuchtel und es passieren immer schrecklichere Dinge. Bald sind sie nur noch zu dritt und sie wissen, sie müssen handeln, schnell, oder es lebt keiner mehr von ihnen…

Fazit
Ein Thriller wie man ihn mag, angefangen mit lesen, kann man das Buch kaum mehr aus der Hand legen. Eine interessante Geschäftsidee wird zur tödlichen Falle. Ein Thriller, welchen ich mir auch ganz hervorragend als Film vorstellen kann.

Meine Wertung: 7/10

Zoran Drvenkar / Sorry
Verlag: Ullstein, Seiten: 397

Manuela Hofstätter

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Habt keine Angst vor Büchern! Ungelesen sind sie ganz harmlos.
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